Am 13. Februar wollen die Nazis in Dresden der deutschen Opfer des von ihnen begonnenen Luftkriegs gedenken. Der AK Antifa Dresden und das No Pasaran Bündnis wollen dies durch Blockaden und eine breite Bündnisarbeit verhindern. Die Venceremos Antifa will ebenso den Nazi-Aufmarsch verhindern, mobilisiert aber hauptsächlich gegen den deutschen Opfermythos, dem auch im bürgerlichen Anti-Nazi-Spektrum gehuldigt wird.
Das Bündnis Dresden Nazifrei hat einen Wap-Ticker und eine EA Nummer (0351/89 960 456) bekannt gegeben sowie eine Karte ins Netz gestellt, auf der die gepkanten Kundgebungsorte eingezeichnet sind.
Von Bomben und Nazis, Gedenken und Deutschland! Gegen die nationale Inszenierung der Geschichte! Aufruf der autonomen antifa [f]
Dresden – zwischen 1945 und 2010 In Dresden demonstrieren Polizei- und Landesführung lange vor den Neonazis. Von Wolf Wetzel
Buskarten gibt es bei der Fraktion "Die Linke" im Römer und bei der autonomen antifa[f] (Barabende und Veranstaltungen im Klapperfeld) jeweils für 20 €. Der Bus der "f" fährt schon am Freitag um 9:30 Uhr und erreicht damit die Vorabenddemo gegen den deutschen Opfermythos.
Kriminalisierung + Hintergrundinfos
Trotz hohem Schnee- und Polizeiaufkommen haben gut 3.000 Menschen am 30. Januar in Frankfurt gegen die Kommerzialisierung der Uni und die Ausrichtung aller Lebensbereiche auf ihre ökonomische Verwertbarkeit demonstriert. Die Polizei behinderte die Demo nach Kräften, insbesondere durch ein aufdringliches Spalier und den Einsatz von Gas-Spray. Vorwand war ein (!) Böller und bengalisches Licht.
AK Presse des Uni-Protestplenums, FAU, Film, Fotos
HR, FR, FNP, Hessenschau (7:22-8:14), Indy, TAZ
Aufrufe: Uni gehört allen, Alles für Alle! Für die soziale Revolution! Aufruf des sozialrevolutionären und anti-nationalen Krisenbündnisses
Zu den bisherigen Studi-Protesten
Am 3. Februar blockierten ab 7 Uhr früh mehr als 70 iranische und deutsche AntifaschistInnen das iranische Konsulat in Frankfurt um gegen die derzeitigen massiven Verletzungen der Menschenrechte (Folter, Hinrichtungen) des iranischen Regimes zu protestieren. Die Polizei nahm 32 DemonstrantInnen fest. weiter
Weitere Aktionen gegen das Regime im Iran sind für den 8. März geplant. Antifa Teheran
Diesmal: "Fight Sexism! Sexistische Alltagssituationen - Was ist darunter zu verstehen; wie kann damit umgegangen werden?" Am 8. Februar um 20:00 Uhr im Klapperfeld
Zum 31. Jahrestag der islamischen Revolution demonstrieren am 11. Februar ab 14:00 Uhr die Arbeiter-Sozialistischen Aktivisten von der Uni Bockenheim zum Römer. Neben der Solidarität mit den Protesten im Iran soll auch das Bleiberecht für iranische Flüchtlinge ein Schwerpunkt der Demonstration werden. Plakat, Aufruf
Die Workers Communist Party und Iran Solidarity rufen von 11:00 - 17:00 Uhr zu einer Mahnwache vor dem iranischen Konsulat auf.
Kritik an Workers Communist Party
Etwa 90 AntifaschistInnen kamen am 4. Februar zum Prozess gegen die Frankfurter Antifaschistin Katinka Poensgen. Im Gericht stellte sie dar, wie ein Polizist sie bei einer Kundgebung der ANK gegen die NPD-Demo am 20. Oktober 2007 überwältigte und sie ihm in Notwehr in den Finger gebissen hat. ANK, Video, FNP
Das Land Hessen will Katinka den Dienstausfall des Beamten in Rechnung stellen, der nach dem Daumenbiss eine Woche lang dienstunfähig gewesen sein soll.
Am 10. Februar um 20:00 Uhr im mal seh'n
Halbdokumentarischer Trickfilm von Ari Folman zum Libanonkrieg 1982, den Massker in Sabra und Shatila und den Albträumen eines israelischen Soldaten. Filmseite
Das sozialrevolutionäre und antinationale Krisenbündnis startet eine Kampagne zur Abschaffung des Kapitalismus. Das Bündnis will mit verschiedenen Aktionen auf die „wachsende Kluft zwischen der materiellen Möglichkeit von Wohlstand für Alle und der kapitalistischen Wirklichkeit“ hinweisen und „Werbung für kollektive Aneignungs- und Besetzungsaktionen“ machen.
Filmreihe zum Third CinemaAm 15. Februar um 19:30 Uhr im Klapperfeld
Aufruf von Fernando Solanas and Octavio Getino (1968) : Towards a Third Cinema (englisch)