Innerlinke Diskussion

Diskussion über Friedensbewegung und Islamisten

Die autonome antifa [f] hatte die Zusammenarbeit von Teilen der Friedensbewegung mit Islamisten mit dem Papier Sieben Stichpunkte für den Weltfrieden scharf kritisiert. Die Teilnahme nationalistischer, antisemitischer und homophober Gruppen wie Hamas und Hisbollah und ihrer Anhänger an Demonstrationen wird darin scharf verurteilt. Ebenso grenzt sich die antifa[f] gegen die Darstellung des Libanon-Krieges als "Angriffskrieg Israels" ab, die in der Friedensbewegung leider sehr verbreitet ist. Außerdem werden in dem Papier die wiederholten Schläge gegen proisraelische Linke angegriffen. Dazu stellt die antifa[f] fest:

Kritik, auch polemische, muss ertragen können, wer sich allen ernstes als LinkeR im aktuellen Konflikt so einseitig und tendenziell reaktionär positioniert, wie das die so genannten Friedensdemos getan haben. ... Gewalt darf kein Mittel einer innerlinken Auseinandersetzung sein.

Darauf haben die "Schurken ohne Staat" mit "Wer vom Faschismus sprechen will, darf zum Krieg nicht schweigen" geantwortet. Darauf wiederum hat jetzt die sinistra mit "Wohlig eingerichtet in der Welt des Dualismus" reagiert.

Antiisraelischer Übergriff in Darmstadt

Bei der "Ohne Deutschland geht's uns besser"-Demo in Darmstadt am 17. Dezember 2005 wurden die TrägerInnen einer Israel-Fahne angegriffen, um die Fahne gewaltsam aus der Demonstration zu entfernen. Die veranstaltende Gruppe "Antifaschistische Linksradikale Darmstadt (A.L.DA) hat diesen Übergriff in ihrer Stellungnahme eindeutig verurteilt und die Schutzbehauptung, es habe auf der Demo ein allgemeines Fahnenverbot gegeben, ins Reich der Legenden zurückgewiesen.
Zum Übergriff in Darmstadt wegen einer Israelfahne (sinistra!)
Bericht von der Demo auf Indymedia

Redefine Resistance - Nachbereitungspapier

Die autonome Antifa (f) hat jetzt ein Nachbereitungspapier zu der Demonstration und in diesem Kontext stehenden Veranstalungen veröffentlicht. Darin begründet sie noch einmal die Intention ihrer Aktivitäten, beschreibt deren Ablauf und gibt einen Ausblick auf das, was nach Meinung der "f" zu tun ist.

RIM-Mitglieder griffen Antifas mit Messer an

Etwa 30 Mitglieder der RIM/RK haben in Berlin zwei Antifas mit Messern angegriffen und die am Boden liegenden Genossen auf den Kopf getreten. Ein RIMer, der ein T-Shirt der "Antizionisitschen AKtion" trug, war zuvor als Antisemit zum verlassen der Demo aufgefordert worden. Der lebensgefährdende Angriff der RIMler sollte Anlass zur fraktionsübergreifenden Solidarisierung mit den Opfern sein.
Weitere Infos bei Nadir

Workshop-Beiträge - Anti-Nazi-Konferenz

Am 27. März fand ein Workshop der Anti-Nazi-Koordination und autonomen Antifaschisten statt. Den Redebeitrag eines autonomen Antifaschisten sowie Materialien zur fragwürdigen Behauptung des Moderators , KommunistInnen seien aufgrund ihrer "autoritären Charakterstruktur" zu "hunderttausenden" zur NSDAP übergelaufen, veröffentlichen wir hier

Alles wird größer und besser

verspricht uns die Antifa-HG in ihrer ungewöhnlich optimistischen Auflösungserklärung. Bleibt zu hoffen, dass die Homburger GenossInnen mit ihrem "aktivem Postpessimismus" recht behalten und ihr Papier breit diskutiert wird.
Die Erklärung zum Ausdrucken im PDF-Format

Schläge gegen proisraelischen Linken in Darmstadt

In der Oettinger Villa in Darmstadt wurde am 17. November ein Genosse als "Spaltersau" beschimpft und geschlagen, weil er einer "Viva Palästina"-Parole ein "Lang lebe Israel" hinzugefügt hatte. Weitere Infos im Sinistra-Forum. Die Oettinger Villa hat dem Schläger Hausverbot erteilt.
Im Sommer hatte es in Frankfurt eine längere Auseinandersetzung über einen ähnlichen Vorfall in der Au gegeben

Sturm im antideutschen Wasserglas

Vier Monate nach den antizionistischen Übergriffen in der Au am 19./20. April hatten einige Gruppen aus dem Rhein-Main-Gebiet eine Erklärung dazu veröffentlicht. Diese war von der antideutschen Bruch-Fraktion unter dem Titel "Heile, heile Gänsje ..." als "Kuscheln" mit dem autonomen Feind angegriffen worden. Darauf wiederum hat die Gruppe Postmoderner antinationaler Kommunisten (PanK) mit 16 Fußnoten für den Frieden reagiert, in denen sie den ewigen Bruch mit der autonomen Szene für taktisch falsch und die Politik des Verdachts als moralisch und politisch verheerend bezeichnet.

P.A.C.K.-Kritik

Zur etwas merkwürdigen Ein- und Ausladungspraxis der Gruppe P.A.C.K. und der GegenBuchMasse-Gruppe gibt es ein Papier von zwei kurzfristig Ausgeladenen.
Die GegenBuchMasse-Gruppe und P.A.C.K. haben dazu einer Erklärung veröffentlicht, in der sie alle Vorwürfe bestreiten, näheres aber nur in persönlichen Gesprächen erläutern wollen, womit die Privatisierung politischer Diskussionsprozesse fortgesetzt wird.

Mai- Nach- und Vorbereitung

Die ausgefallene 1. Mai-Demo der "Freien Kameradschaften" in Frankfurt samt unserer präventiven Gegenaktionen ist nun schon eine Weile her. Umso erfreulicher, dass uns doch noch ein Nachbereitungspapier erreicht hat, in dem viel Kritik an der Vorbereitung der diesjährigen Aktionen formuliert wird. Bezugpunkte der Kritik sind dabei u.a. der Aufruf redefine the eneny und Was tun wenn Naziaufmarsch.
Auch die autonome Antifa(F) hat ein Papier zum 1. Mai und den perspektiven linker Politik mit dem Titel What is left? veröffentlicht.

"Der Gefährder" - eine szenische Lesung über die "Gefährdungsansprachen" der Polizei im Vorfeld des 1.Mai 2002 - liegt hier jetzt als Niederschrift vor. Die Realsatire löste bei ihrer Aufführung auf einer Veranstaltung im Vorfeld des 1. Mai allgemeine Heiterkeit aus.

Antiisraelische Hassgesänge in der AU?

Am Samstag dem 7. Juni 2003 spielte die Ska-Band "Banda Bassotti" in der Au. Die Band hat mindestens ein extrem antiisraelisches Lied im Repertoire, in dem die Ermordung der europäischen Juden mit dem Verhalten der israelischen Polizei gleichgesetzt wird.
Liedtext und Kommentar

In der Nacht vom 19. zum 20 April 2003 waren proisraelische GenossInnen in der AU angegriffen und geschlagen worden

Angriff auf israelfreundliche GenossInnen in der Au

Bei einem Konzert in der Au ist es in der Nacht vom 19. zum 20. April 2003 zu Schlägen auf eine Gruppe israelfreundlicher Linker gekommen. Dies ist absolut inakzeptabel und muß eindeutig verurteilt werden. Die verschiedenen Positionen innerhalb der radikalen Linken zu Israel/Palästina müssen ohne Androhung von Gewalt diskutiert werden.
Inzwischen gibt es eine Erklärung der Veranstaltungsgruppe der Au zu diesem Ereigniss.

Kurz vor dem 1. Mai tauchte im ExZess eine mit Die linken Frankfurterinnen unterzeichnete Erklärung auf, in der die Schläge noch aggressiver gerechtfertigt wurden als von der Veranstaltungsgruppe. Außerdem wird in dem Flugblatt versucht die GenossInnen aus der Sinistra einzuschüchtern und zu verhindern, dass Sie ihre berechtigte Empörung im ExZess äußern können. Dass sich Teile der Szene mit den Schlägern gemein machen, macht die Solidarisierung mit den Angegriffenen umso notwendiger.
Erklärungen der Sozialistischen Studienvereinigung und der K. Schön (einer Wohngemneinschaft in der Au), die sich kritisch mit den Schlägen auseinandersetzen.

AAB aufgelöst

Die Antifaschistische Aktion Berlin(AAB) hat sich aufgelöst. Zwei etwa gleich große Nachfolgegruppen sind dabei sich neu zu konstituieren. In den beiden Papieren zur Auflösung werden Fragen des antifaschistischen Selbstverständnissses und der Neustrukturierung der linken aus der theoretischen wie praktischen Krise angesprochen, die über Berlin hinaus von Interesse sein könnten.
Erklärung zur Auflösung der AAB I
Zur Auflösung der AAB II

Angriff auf israelfreundlichen Genossen im Exzess

Am Montag dem 8. April 2002 wurde wurde ein Mitglied der Sinistra im Café Exzess mit dem Worten "Da läuft der Mossad" attackiert. Einige Genossinnen und Genossen mit etwas schlichtem Verständnis von Antiimperialismus wollen offensichtlich jeder Diskussion über linken Antisemitismus ausweichen und unbequemen Leuten lieber eins "aufs Maul hauen".
Bereits drei Wochen zuvor war es auf einer Palästina-Veranstaltung des Linksruck zu einem ähnlichen Übergriff gekommen. (Bericht bei Liga6000 )
Solidarisiert Euch mit den Angegriffenen, unabhägig davon, ob Ihr deren Meinung zu Israel/Palästina teilt!
Macht den Schlägern klar, dass ihr Verhalten nicht geduldet wird!
Damit alle die Positionen der Sinistra kennenlernen können, hier sozusagen ein Solilink

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