Für den 3. April hat die NPD in Frankfurt eine Demonstration für 11:00
Uhr am Hauptbahnhof angemeldet. Das Motto soll "Volksgemeinschaft statt Klassenkampf!"
sein. Als Redner sind der NPD-Vorsitzende Voigt und der zu den "Freien Kameradschaften"
gehörende Heise vorgesehen.
Wie in den letzten Jahren wird dies auf den entschiedenen Widerstand von Anti-Nazi-Koordination
und autonomen AntifaschistInnen stoßen.
Da sich der Auftaktort und -termin der Nazidemo noch ändern können,
solltet Ihr Euch regelmäßig informieren.
Provisorischer Treffpunkt für AntifaschistInnen ist am 3. April
um 9:00 Uhr (pünktlich!)am Willi-Brandt-Platz
Für den 17. April haben die "Freien Kameradschaften" vom Aktionsbüro Mittelhessen erneut eine Demonstration in Gladenbach angekündigt. Motto soll "Gegen linken Terror und Polizeiwillkür" sein. Der letzte Aufmarschversuch war kläglich gescheitert. Falls die die Nazis wirklich immer noch nicht genug haben, sollten wir ihnen eine erneute Niederlage beibringen. Gladenbach kann aus antifaschistischer Sicht durchaus eine Reise wert sein.
Am 21. Januar wurden das Café Exzess und eine Privatwohnung von der
Polizei durchsucht. Zur Begründung diente die "Verwendung verfassungswidriger
Organisationen" im Aufrufplakat zur Antifa-Demo
am 9. November. Die Demonstration richtete sich gegen die revisionistische
Politik des Bundes der Vertriebenen. Der Aufkleber
der polnischen Zeitschrift Wprost
zeigt Erika Steinbach in SS-Uniform, um die Kontinuität deutscher Großmachtbestrebungen
in Osteuropa zu skandalisieren.
Presseerklärung des Exzess
Bericht in der Frankfurter
Rundschau
Überarbeitete
Erklärung der autonomen antifa(f)
Solidaritätserklärung
der Anti-Nazi-Koordination
Update: Erika Steinbach hat
die Journalistin Gabriele Lesser verklagt, weil sie die Polen vebreitete Ablehnung
des "Zentrums gegen Vertreibung" in einem Artikel dargestellt hatte. Dabei
war Lesser auch auf das von der Antifa(f) verwendete Titelbild der Wrpost
eingegangen.
Der inkriminierte Artikel
Solidaritätserklärung
von Auschwitzüberlebenden und Journalisten mit derJournalistin Gabriele
Lesser, die von Erika Steinbach verklagt wurde
Bericht
der polnischen Zeitung "Tygodnik Powszechny" über die Klage
Steinbachs in der polnischen in deutscher Übersetzung
Unter dem Motto "Nazistrukturen den Nährboden entziehen - Für revolutionären
Antifaschismus!" organisiert das Antifaschistische Aktionstreffen Odenwald
am 24. April eine Demonstration in Aschaffenburg. Damit soll
auf die in letzter Zeit zugenommenen Nazi-Aktivitäten in der Region aufmerksam
gemacht werden. Außerdem werden Überschneidungen der Nazi-Ideologie
mit dem Nationalismus des bürgerlichen Mainstreams thematisiert.
Aufruf und weitere Informationen unter Wir
rocken 2004
Ist der akuelle Schwerpunkt der Hefte des Iz3W zu einem in Deutschland weitgehend verdrängten und banalisierten Thema. Besonders interessant ist die Dastellung der Kontinuitäten des deutschen Kolonialismus zum Nationalsozialimus und darüber hinaus. Die Beiträge zeigen Parallelen zwischen den von deutschen Kolonialtruppen begangenen Massenmorden an Maji-Maji und Herero und der Ermordung der europäischen Juden auf, machen aber auch die Grenzen eines solchen Vergleichs deutlich
Zu den Beiträgen
Wie angekündigt haben wir das Layout auf CSS umgestellt. Einige Unterseiten
enthalten noch immer Tabellen, doch die werden nach und nach auch geändert.
Parallel dazu wurde eine Suchfunktion in die Navigationleiste eingebaut, die
allerdings noch nicht funktioniert. Begründung
der Umstellung
vom 24. bis 28. März wird das zweite
Treffen der überlebenden Zwangsarbeiter von Buna-Monowitz in Frankfurt
stattfinden. Aufrufflugblatt
Während und vor der Tagung finden mehrere Veranstaltungen zum Thema Twangsarn´beit und Entschädigung statt. Den Anfang macht "Zwangsarbeit und Entschädigung in Deutschland -Von Norbert Wollheim bis zur Entschädigungsdebatte" mit Klaus Körner
am 9. März um 19.30 Uhr im Koz
Zwei weitere Veranstaltungen findet Ihr auf der Veranstaltungsseite
Im Fall des bei einer Abschiebung am 28. Mai 1999 in der Obhut des GGS zu
Tode gekommenen Aamir Ageeb findet seit dem 2. Februar die Hauptverhandlung
statt. Weitere Verhandlungstermine vor dem Amtsgericht Frankfurt am Main sind
jeweils Montags und Mittwochs ab 9.00
Uhr.
Berichte zum Prozess gibt es auf der Dokumentationsseite
Ageeb und den
Aamir
Ageeb-Seiten des Aktionsbündnisses gegen Abschiebungen Rhein/Main