Seit der Regierungsübernahme der schwarz-gelben Koalition und verstärkt seit der Berufung von Kristina Schröder (geb. Köhler) zur Familienministerin nimmt die Kampange gegen (Links)-"Extremismus" zu. Insbesondere Schröder setzt sich vehement dafür ein, die Programme gegen Rechts zu kürzen, um Mittel für den Kampf gegen Links frei zu machen. MiGaZin, Netz-gegen-Nazis
Die ALB hat nun die Broschüre "Total Extrem" (PDF, 2,3 MB) herausgegeben, in der sie über die Totalitarismus- und Extremismusideologie informiert.
Bereits vor einem halben Jahr hatte die Initiative gegen jeden Extremismusbegriff den Aufruf zur kollektiven Verweigerung politischen Unsinns veröffentlicht.
Dossiers zum Extremismusbegriff gibt es beim NPD-Blog und bei der jungle world
Lena hat die "nationale Aufgabe" (Stefan Raab) erfüllt und den Schlagerwettbewerb in Oslo gewonnen. Seitdem schlägt der "Party-Nationalismus" wieder unbarmherzig zu. Null Punkte aus Israel aus Israel ist für viele Deutsche eine Provokation. Unter dem Gejammer der Stiefelnazis, die Lenas Lied erwartungsgemäß zu englisch fanden und dem anerkennenden Lob der Rassisten von Political incorrect versammelten sich zehntausende zu den nationalistischen Lena-Feiern in Hamburg und Hannover. Offensichtlich gibt es ein breites Bedürfnis Deutschland und sich selber zu feiern, so dass auch die bescheuertsten Anlässe dafür genutzt werden.
In Lena, es reicht! analysiert Florian Rötzer die Presse und kritisiert die unerträgliche Seichtigkeit der Lena-Kampagne und fragt sich, wieso sie zur "Göttin" (Tagesthemen) und deutschen Ikone verklärt wird.
Micha Brumlik verweist in Lena - antideutsch gesehen auf Schwachstellen der linken Nationalismus-Analyse, die die teilweise Modernisierung des deutschen Nationalismus nicht genügend zur Kenntnis nimmt.
Hilfe, das neue deutsche Frauenbild kommt (Mädchenblog)
Anmerkungen zum Abgang von Koch von Wolf Wetzel.
Nach Angaben der autonomen antifa [f] haben etwa 200 Menschen am 19. Mai ihre Solidarität mit den Aufständischen in Griechenland ausgedrückt.
Bericht von Frankfurt-Athen, PE der autonomen antifa[f], Bericht der FAU, Rede der FAU, Rede der autonomen antifa[f], Aufruf
800-1000 Menschen haben am 30. April 2010 an der sozialrevolutionären Demonstration des Krisenbündnisses teilgenommen. Das Motto war „Endlich wird die Arbeit knapp! Kapitalismus abwracken!“ In Redebeiträgen wurde die Überwindung des kapitalistischen Systems der Ausbeutung sowie der Lohnarbeit aufgerufen. weiter
Knapp 200 Menschen demonstrierten am 8. März in Frankfurt gegen die Diktatur in Iran. Im Mittelpunkt der Kritik standen die Unterdrückung und Ermordung von Frauen und Homosexuellen im Iran. In den Rebeiträgen wurde davor gewarnt, auf eine militärische Lösung durch die USA/NATO zu setzen. Stattdessen solle die Opposition im Iran unterstützt werden. In einem Redebeitrag wurde die Fortdauer des Patriarchats in Deutschland und die Diskriminierung von Frauen im Beruf thematisiert. Indy, Aufruf, Antifa Teheran
Am 3. Februar blockierten ab 7:00 Uhr früh mehr als 70 iranische und deutsche AntifaschistInnen das iranische Konsulat in Frankfurt um gegen die derzeitigen massiven Verletzungen der Menschenrechte (Folter, Hinrichtungen) des iranischen Regimes zu protestieren. Die Polizei nahm 32 DemonstrantInnen fest. weiter
Weitere Aktionen gegen das Regime im Iran sind für den 8. März geplant. Antifa Teheran
Trotz hohem Schnee- und Polizeiaufkommen haben gut 3.000 Menschen am 30. Januar in Frankfurt gegen die Kommerzialisierung der Uni und die Ausrichtung aller Lebensbereiche auf ihre ökonomische Verwertbarkeit demonstriert. Die Polizei behinderte die Demo nach Kräften, insbesondere durch ein aufdringliches Spalier und den Einsatz von Gas-Spray. Vorwand war ein (!) Böller und bengalisches Licht.
AK Presse des Uni-Protestplenums, FAU, Film, Fotos
HR, FR, FNP, Hessenschau (7:22-8:14), Indy, TAZ
Aufrufe: Uni gehört allen, Alles für Alle! Für die soziale Revolution! Aufruf des sozialrevolutionären und anti-nationalen Krisenbündnisses
Zu den bisherigen Studi-Protesten
Das sozialrevolutionäre und antinationale Krisenbündnis startet eine Kampagne zur Abschaffung des Kapitalismus. Das Bündnis will mit verschiedenen Aktionen auf die „wachsende Kluft zwischen der materiellen Möglichkeit von Wohlstand für Alle und der kapitalistischen Wirklichkeit“ hinweisen und „Werbung für kollektive Aneignungs- und Besetzungsaktionen“ machen.
Ein halbes Jahr nach dem gefakten Wahlsieg Ahmadinejads gehen die Proteste gegen die klerikale Diktatur weiter. Um überhaupt noch demonstrieren zu können, schließen sich die Opsitionellen häufig offiziellen Feierlichkeiten an und rufen dort regimefeindliche Parolen. Ganzer Artikel
Laut Frankfurter Rundschau haben bis zu 1.000 Studierende am 7 Dezember unter dem Motto " Gegen die autoritäre Hochschule in Frankfurt und anderswo!" demonstriert. Die Polizei verweigerte den Studierenden auf der Zeil oder in der Nähe des Weihnachtsmarktes zu demonstrieren und setzte Reizgas ein. Ganzer Artikel
2000 Menschen haben sich am 7. November in Berlin an der antinationalen Demonstration von ums Ganze beteiligt. Die Demonstration richtete sich gegen die Jubiläumsfeiern zur deutschen Einheit und gegen das "Ende der Geschichte". Indymedia
Die Aktionswoche Leiharbeit abschaffen wurde am 18. September in Frankfurt gestartet. Es fanden mehrere Kundgebungen vor Leiharbeitsfirmen statt. Indymedia, FAU
Etwa 250 Menschen haben am 12. August 2009 in Frankfurt gegen die Dikatur im Iran und die Zusammenarbeit deutscher Firmen mit dem iranischen Regime demonstriert. Die DemonstrantInnen forderten Schluss mit den Folterungen und der Unterdrückung der Opposition, die Freilassung aller politischen Gefangenen sowie das Ende der islamischen Republik. Bericht
Aus Protest gegen die klerikale Diktatur haben 70 Menschen am 17. Juli 2009 das iranische Konsulat in Frankfurt blockiert. Die Polizei ging z.T. ruppig gegen die Blockierenden vor und brach einer Frau den Arm. Indymedia, Aufruf
Etwa 1500 Menschen haben am 27. Juni auf dem Römer gegen die Wahlfälschung und für einen demokratischen Iran demonstriert. Von zahlreichen RednerInnen wurde die Einhaltung der Menschenrechte, die Gleichberechtigung der Frauen und die Freilassung der politischen Gefangenen gefordert. Ganzer Beitrag
Die Nazis von DVU bis "Freie Kameradschaften" haben dem Holocaustleugner und Israel-Hasser Ahmadinejad zu seinem "Wahlerfolg" gratuliert. Ganzer Artikel
An der Demo des um's ganze Bündnisses "Etwas Besseres als die Nation" nahmen am 23. Mai laut Veranstalter 2500 Menschen teil. Sechs DmonstrantInnen wurden festgenommen, weil sie kleine Winkelemente mit sich trugen. Bericht von der Demo und der Veranstaltung am Vorabend gibt es bei TOP Berlin und beim Medienkollektiv Berlin
1.000 Menschen demonstrierten am 21. Mai in Marburg unter dem Motto "Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus" gegen den "6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge" PM des Demobündnisses, Redebeiträge und Demo-Filme , taz, HR
Positionspapier der AIDS-Hilfe Marburg, Telepolis
Bis zu 2.000 Menschen beteiligten sich am 28. März an dem Block, zu dem antifaschistische und libertäre Gruppen unter dem Motto "Staat. Nation. Kapital. Scheisse. Für die soziale Revolution!" aufgerufen hatten. Aufruf
Mit dem Block auf der Großdemonstration sollten emanzipatorische Alternativen zu den „staatstragenden und nationalistischen Krisenlösungsstrategien von Linkspartei und DGB-Gewerkschaften“ aufgezeigt werden. Ganzer Beitrag mit vielen Links
Fast 100 Menschen haben am 28. Februar 2009 gegen das islamistische Regime im Iran demonstriert. Die Demonstration stand unter dem Motto „Für die Universalität der Menschenrechte – Für eine säkulare Gesellschaft.“ Die Demo richtete sich vor allem gegen die Diskriminierung von Frauen und die Steinigung von "Ehebrecherinnen" und Homosexuellen. Zum ganzen Artikel
Die Initiative Faites votre jeu! hat am 5. Februar die von der Stadt Frankfurt angebotenen Ersatzräume für das besetzte Haus in der Varrentrappstraße 38 angenommen. Es handelt sich dabei um den ehemaligen Knast in der Klapperfeldstraße. Eine Sprecherin der Initiative erklärte: "Wir haben größte Bedenken in einen Bau umzuziehen, in dem die Gestapo gefoltert und gemordet hat." weiter
Unbekannte haben nach Mitteilung der Linkspartei Darmstadt in der Nacht zum 31. Januar die Schaufensterscheibe ihres Fraktionsbüros zerstört. In denselben Räumen treffen sich auch die Rote Hilfe, die Arbeitsloseninitiative GALIDA und die VVN-BdA. Die sind nach dem kommunistischen Widerstandskämpfer Georg Fröba benannt, der 1944 in Preungesheim ermordet wurde.
Etwa 2000 Menschen demonstrierten am 14. Januar 2009 für sozialen Fortschritt und eine andere Bildungspolitik. Außerdem richtete sich die Demonstration gegen Abschiebungen, AKWs, Standortnationalismus und den Ausbau des Frankfurter Flughafens.
Die Veranstalter betonten zu Beginn noch einmal, dass sie nicht für eine rot-rot-grüne Landesregierung demonstrierten. Vielmehr ginge es darum, den Widerstand gegen eine Politik zu organisieren, "die Ausschluss fördert, Selbstbestimmung schwächt und Lebensgrundlagen zerstört." Gemäß dem Motto der Demonstration können wir dies nur "selber machen" und nicht "besseren" RepräsentantInnen überlassen. Ganzer Artikel
Das IZ3W aus Freiburg hat die Beiträge eines Kolloquiums zu (Dis-)Kontinuitäten von Kolonialismus und Nationalsozialismus veröffentlicht. Wie weitreichend waren Parallelen, Analogien oder der Transfer zwischen den deutschen Kolonialkriegen sowie dem Genozid an Herero und Nama und dem Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion? Ist der Genozidbegriff geeignet, um Megaverbrechen wie den Herero- und Namakrieg einerseits und den nationalsozialistischen Mord an den europäischen Juden andererseits zu beschreiben? IZ3W
Links zur deutschen Kolonialpolitik
Am 11. Dezember 2008 startete gegen 22:30 Uhr vom Campus der Uni eine weitere Demonstration, die an den von einem Polizisten erschossenen Alexis Grigoropoulos erinnerte und sich mit den aufständischen Menschen in Griechenland solidarisierte. Ganzer Artikel und Links
Am 3. November haben vier rechte SozialdemokratInnen die Wahl ihrer eigenen Kandidatin zur Ministerpräsidentin verhindert. Sie haben damit dem Rassisten Koch die Chance gegeben, weiter Ministerpräsident zu bleiben. Wolf Wetzel ist den Verbindungen der vier rechten Rebellen zur FraPort mit dem Hessenkrimi nachgegangen.
Carmen Everts politischer Hintergrund wird vom StattWeb in dem Beitrag Vom Wissen zum Gewissen - und wieder zurück. Porträt einer Forscherin analysiert. Von Otto Köhler beschreibt in Das war Jesses Geschoß ihren "wissenschaftlichen" Hintergrund. Zum ganzen Artikel
Um die Auflagen von Polizei und Ordnungsamt zu umgehen, war der Startpunkt für die Nachttanzdemo am 2. Oktober 2008 vom Südbahnhof auf den nahen Schweizer Platz verlegt worden. 1.000 tanz- und demonstrationswillige BesucherInnen wurden nach kurzer Zeit von der Polizei gestoppt. Die Polizei stürmte die Lautsprecherwagen und löste die Demonstration unter Einsatz des Schlagstocks auf .
Ganzer Bericht mit Links und Vorgeschichte
Das ehemalige JUZ Bockenheim in der Varrentrappstraße 38 wurde am 3. August besetzt. Die Initiative “Faites votre jeu!” will aus dem sieben Jahre leer stehenden Haus ein Kunst- und Kulturzentrum machen.
Das zuständige Stadtschulamt verhält sich widersprüchlich. Es hat Strafanzeige gegen die BesetzerInnen gestellt, aber zugleich Verhandlungen für eine Übergangsnutzung in Aussicht gestellt
Günter Sare war Vorstandsmitglied im alten JUZ Bockenheim. Er war bei einer Kundgebung gegen die NPD im Gallus von einem Wasserwerfer getötet worden.
Henryk Mandelbaum war einer der letzten Überlebenden des Sonderkommandos von Auschwitz-Birkenau. Er ist am 17. Juni 2008 im Alter von 85 Jahren gestorben. Die Häftlinge des Sonderkommandos mussten die Gaskammern leeren und die Leichen der ermordeten Menschen verbrennen. Henryk Mandelbaum war ein unermüdlicher und beeindruckender Zeuge der deutschen Verbrechen. Biografie
Am 14. Mai 1948, fast genau drei Jahre nach dem "traurigen Sieg" (David Ben-Gurion) über Deutschland, wurde der Staat Israel ausgerufen. Damit hatte die zionistische Bewegung, die nationale Befreiungsbewegung der Juden, ihr Ziel erreicht. Nach mehr als 65-jährigem Kampf hatte sie eine Heimstatt für die vom Antisemitismus Bedrohten geschaffen. Ganzer Artikel
Die autonome antifa[f] hat im Jahr 2008 keinen Aufruf zum Prostest gegen den Frankfurter Opernball geschrieben. Stattdessen erklärt die Gruppe in einem Papier, warum sie dieses Jahr keine Gegendemonstration organisiert hat.
Etwa 500 Menschen demonstrierten am 24. Januar nach Angaben der autonome antifa[f] gegen den Wahlkampfauftritt Roland Kochs vor der Alten Oper in Frankfurt. Das Motto war "Gegen Rassismus, Überwachungswahn und Sozialabbau" Erklärung
Die Anti-Nazi-Koordination hat am 10. Dezember 2007 einen Alternativen Polizeibericht vorgelegt. Untertitel ist: Polizei Frankfurt: Nazis schützen, DemikratInnen verfolgen, Flüchtlinge abschieben. FR
Am 6. November 2007 haben nach Angaben des Arbeitskreis
Vorratsdatenspeicherung etwa 1.000 Menschen gegen die Ausweitung der Überwachung im Internet demonstriert. Berichte bei: FR, Heise, Telepolis
Siehe die Kritik an der Demo im April
Etwa 1.500 Menschen haben sich am 5. Oktober 2007 an der Nachttanzdemo beteiligt. Die autonome antifa[f] hat die Provokationen und Angriffe der Polizei in einer Erklärung scharf verurteilt, die "entschlossene Gegenwehr" der Demonstranten aber begrüßt.
Am 24. Februar 2007 demonstrierten 800 bis 1000 Menschen anläßlich des "Deutschen Opernball" unter dem Motto "Her mit dem schönen Leben - gegen Bildungs- und Sozialabbau". Kurzer Bericht und zahlreiche Links zu weiteren Berichten
Die Frankfurter Regierungsparteien CDU und Grüne wollen den vor kurzem verstorbenen Peter Gingold nicht ehren, weil er Kommunist war. Linkspartei, Ökolinx und Flughafenausbausbaugegner sind zurecht empört über die Grünen, die damit jeden antifaschistischen Anspruch fallengelassen haben. Auch die SPD forderte, eine Straße nach Peter Gingold zu benennen.
Am 5.November 2006 nahmen über 1.000 Menschen an der Trauerfeier für Peter Gingold teil. Die Bandbreite der Anwesenden im völlig überfüllten großen Saal des Gewerkschaftshauses hätte Peter gefallen. Von der DKP bis zur autonomen Antifa, von dem Zionisten Arno Lustiger bis zu einer ehemaligen Gefangenen aus dem antiimperialistischen Widerstand reichten die RednerInnen der Trauerfeier. Besonders bewegend waren die Worte von Esther Bejerano und Kurt Goldstein, die gemeinsam mit Peter Gingold die deutsche Sektion des Auschwitzkommitees gegründet hatten und die Schlußworte seines Enkels Juri Czyborra.
Dass so unterschiedliche Menschen in der Trauer um Peter Gingold vereint sind, zeigt erneut seine besondere Art auf Menschen zuzugehen, Interesse an ihnen zu zeigen und solidarisch mit politischen Unterschieden umzugehen. Seine integrative Wirkung auf die Linke wird uns ebenso fehlen wie seine Erfahrung, seine Herzlichkeit und sein unerschütterlicher Optimismus.
Rede eines autonomen
Antifaschisten und einer Antiimperialistin auf der Trauerfeier für Peter
Gingold
Nachruf autonomer AntifaschistInnen mit
zahlreichen Links zu Nachrufen, Reden, Interviews und Artikeln von, mit
und über Peter Gingold.
Am 21. Oktober 2006 demonstrierten nach Gewerkschaftsangaben über 200.000 Menschen gegen weitere Sozialabbau-Reformen. Allein in Frankfurt waren etwa 20.000 Menschen auf der Straße. Das Motto der DGB-Demos war ein handzahmes "Das geht besser"
Mehrere tausend Studierende, Antifas und linke GewerkschafterInnen demonstrierten vom Frankfurter Südbahnhof aus unter den Motti "Das geht nur ganz anders!" und "Alles für alle - Kapitalismus abschaffen!" Der Demonstrationszug führte am Römer vorbei zum Hauptbahnhof und zum Messe-Kreisel.
Erklärung der autonomen
antifa[f] und weitere Links zu Flugblättern und Presseberichten
Film von dem "Alles für
alle"-Block und Rede der Landes-ASten-Sprecherin
1200-1500 Menschen demonstrierten am 27. Oktober 2006 tanzend für ein aufregenderes
Nachtleben und gegen Studiengebühren. HR, Indy
Redebeitrag der autonomen antifa[f]
Aufruf der
autonomen antifa[f] und allgemeiner Aufruf
zur Nachttanzdemo
400 bis 500 Menschen sind am 1. Juli 2006 im Rahmen des just-kick-it-Projekts gegen soziale Ausgrenzung, innere Aufrüstung und Nationalismus auf die Straße gegangen. Hinter dem Transparent "Freunde schieben nicht ab" wurde für ein allgemeines Bleiberecht demonstriert. Eine Gruppe von seit langem in Deutschland lebenden Kindern und Jugendlichen stellte ihre Situation dar. Sie sind immer noch davon bedroht, in eine ihnen fremdes Land abgeschoben zu werden. Eine Rednerin von Doña Carmen griff die Razzien gegen migrantische Prostituierte im Vorfeld der WM scharf an und forderte eine Green Card für Sexarbeiterinnen. (Siehe die Presserklärung von Doña Carmen) Ein Sprecher der autonomen antifa[f] verurteilte in seiner Rede das repressive Vorgehen der Polizei gegen eine Studierendenparty im KOZ und stellte dieses überharte Vorgehen der Polizei in den Kontext der verschärften Überwachungsmaßnahmen rund um die Weltmeisterschaft.
Die hessische Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte sich entschlossen, die "Argumente gegen das Deutschlandlied" von Benjamin Ortmeyer neu aufzulegen. Leider hat sie sich nach Protesten in der Presse als Gewerkschaft mit wenig Rückrat erwiesen. Zum ganzen Artikel
Bis zu 5.000 Menschen haben nach Angaben der VeranstalterInnen am 6. Juli 2006 in Frankfurt für freie Bildung und gegen Sozialabbau demonstriert. An der anschließenden Spontan-Demo zur Blockade eines Autobahnzubringers nahmen an die 2.000-3.000 DemonstrantInnen teil. Zum ganzen Artikel und einigen Links
Etwa 30 Menschen protestierten am 16. Juni 2006 auf dem Opernplatz in Frankfurt gegen die Todesstrafe im Iran und für den Sturz des islamistischen Regimes. Aufruf
Etwa 40 Menschen demonstrierten am 25. März 2006 ihre Solidarität mit den sozialen Protesten in Frankreich und gegen das brutale Vorgehen der Gendarmerie gegen die dortigen DemonstrantInnen. Die Jugend-Antifa Frankfurt hatte zu der Solikundgebung aufgerufen. Anlaß war die schwere Verletzung von Cyril Ferez durch die Gendamerie. Cyril Ferez ist in der Basisgewerkschaft SUD organisiert. Er ist nach 18 Tagen aus dem Koma erwacht und wird seine Verletzungen glücklicherweise überleben.
Flugblatt und Redebeitrag der Antifa-Jugend Frankfurt vor dem französischen Konsulat
Berichte zum Polizeiangriff auf Cyril Ferez und den Protesten gegen die Einschränkung der Kündigungsschutzes in Frankreich: Telepolis, IV. Internationale, N24
Staatsbegräbnis für das umstrittene Arbeitsgesetz von Bernard Schmid
Etwa 500 Menschen demonstrierten am 25. Februar 2006 in Frankfurt unter dem Motto "Gegen Sozialabbau und Innere Aufrüstung - Luxus für Alle!" gegen den Opernball.
Die polizeilichen Maßnahmen gingen weit über die inzwischen üblichen Zumutungen hinaus. Bei den Vorkontrollen wurden die Personalausweise der Kontrollierten und anschließend sie selbst gefilmt.
Zum ganzen Artikel und weiteren Links
Pesseerklärung und Nachbereitungspapier der autonomen antifa [f] zum Verlauf der Demonstration
Bericht von der Solidaritäts-Kundgebung zum Streik bei Gate Gourmet am 4. Februar 2006
Aufruf
Einige GenossInnen aus der Sinistra haben bei der Bürgeranhörung im Römer am 24. November 2005 gegen heimattümelnde Tendenzen in der Debatte um die Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt protestiert.
Die Kampagne für einen locker-flockigen Nationalismus und die Umdeutung sozialer Mißstände in Stimmungsprobleme bekommt erfreulicherweise Probleme. Zunächst wurde ihr Piktogramm mit einem Hundehaufen verwechselt und die Texte der Promis ließen einen an Satire denken. Wer hätte gedacht, dass Sätze wie "Behandele Deutschland doch einfach wie einen guten Freund" ernst gemeint sein könnten. Nun kursiert seit einiger Zeit ein Foto, welches die Kontinuität dieser Parole ins nationalsozialistische Deutschland belegt.
Spreeblick, Heise, Marketing und Propaganda (AK)
Etwa 350 Menschen demonstrierten am 26. Februar 2005 gegen den Opernball. Das Motto "Gegen Sozialabbau und Standortnationalismus - Luxus für alle" hob sich positiv von ähnlichen Aktionen in den letzten Jahren ab.
Das Landgericht Frankfurt hat den ehemaligen Frankfurter Vize-Polizeipräsident Wolfgang Daschner am 20. Dezember 2004 verwarnt und wegen Nötigung zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt. Damit blieb das Gericht noch unter der bereits skandalös niedrigen Strafforderung der Staatsanwaltschaft. Diese hatte dem Angeklagten eine "ehrenvolle Gesinnung" bescheinigt und dementsprechend nur eine Geldstrafe gefordert. Ganzer Beitrag
MIA hat ihren Auftritt in Wiesbaden am 27. August 2004 kurzfristig wegen Krankheit abgesagt. Möglicherweise haben auch die angekündigten Proteste gegen das Konzert zu der Absage beigetragen. Auch der organisierende Schlachthof war auf Distanz zu MIA gegangen, hatte den Gig auf Wunsch des veranstaltenden Jugendamtes aber nicht abgesetzt. Nach Meinung des AKU steht es jedenfalls 1:0 gegen Deutschland.
MIA hatte zunächst links geblinkt, dann aber in Liedern und Interviews ihre Liebe und ihren Stolz auf Deutschland entdeckt.
Weitere Infos zu MIA unter MIA ist übel und Was es ist . Einen Beitrag zur Nationalisierung des Pop am Beispiel des aktuellen Songs von Paul van Dyk/Peter Heppner gibt es auf Telepolis
Hans Georg Böttcher starb am 2. Juni 2003 im Alter von 67 Jahren. Viele Frankfurter AntifaschistInnen kennen den Mitbegründer der Roma-Union in Frankfurt als Kämpfer gegen die Verdrängung und Verharmlosung des Genozids an Roma und Sinti. Immer wieder hat er auch die andauernde Diskriminierung der Roma durch Bevölkerung und Behörden angeprangert. Vor allem Böttchers Engagement ist es zu verdanken, dass nach Jahrelangem ringen mit der Stadt, und vor allem gegen das Institut für Stadtgeschichte, die Mahntafel in der Braubachstraße schließlich doch noch angebracht werden konnte. Wir werden uns an Hans Georg Böttcher als engagierten Antifaschisten und Antirassisten erinnern.
Todesanzeige des Fördervereins Roma
Anfang September 2001 hatten die Initiative gegen Abschiebungen (IgA) und das Café für offene Grenzen (foG) gemeinsam mit anderen Gruppen eine Erklärung veröffentlicht, dass ein Genosse aus ihren Gruppen Ziel eines Mordanschlages und einer Entführung geworden sei. Fast ein dreiviertel JahrJahr später hat die damals gebildete Recherchegruppe ihre Zweifel an der Darstellung formuliert und der Delegiertenkreis ein Papier veröffentlicht, in dem er die Unaufklärbarkeit der damaligen Vorfälle eingestand. Nun hat eine Gruppe "SM (M²+P+K²)" unter dem Titel "Hol' schon mal den Wagen Harry" das Vorgehen von Recherchegruppe und Delegiertenkreis als unsolidarisch kritisiert.
Etwa 80 StudentInnen haben am 26. Oktober die Rede von Roland Koch zur Einweihung des IG Farben-Hauses an der Uni gestört, so daß sie nicht verstanden werden konnte. Gründe waren, daß die IG Farben i.A. immer noch existieren sowie die rassistische Kampagne der CDU bei der Hessenwahl.
Spiegel
Heute fand in der Frankfurter Paulskirche die festliche Eröffnung der hessischen Integrationskampagne statt. Der Schirmherr dieser Kampagne ist Roland Koch, der dort eine Ansprache hielt. Wir haben mit einer Gruppe aus 7 Leuten draussen Flugblätter mit Informationen und Zitaten Kochs verteilt und drinnen seine Ansprache mit Trillerpfeifen, Zwischenrufen und einem Transparent "Stimmenfang mit Rassismus - Schirmherr der Integration?!" gestört. Das Publikum reagierte äußerst aggressiv, entriss uns das Transparent und zerrte auch ziemlich heftig an uns. Koch reagierte in keiner Weise. Wir verließen dann den Saal, mussten unsere Personalien angeben und erhielten einen Platzverweis.
Frankfurter Köche (von Indymedia übernommen)