1.500 bis 2.000 Leute haben am 23. April gegen die Räumung des Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI) demonstriert. Die Polizei hatte groß aufgefahren und ein Spalier neben einem großen Teil der Demo aufgezogen. FR, HR, Journal, FNP
Gegen IVI-Räumung und
für autonome Zentren Linksnavigator
IvI Räumung - Ein
Update Indymedia
Das IvI war am 22. April
geräumt worden.
FR-Liveticker, Twitter,
HR
Eine politische Schweinerei FR
Dokumentation und Stellungnahme zur IvI-Räumung des AK Recht
Update: IvI Räumung! swing
antifa-frankfurt.org war am 13./14. April teilweise nicht erreichbar, bzw. in den Browsern Firefox und Chrome erschienen Warnhinweise, dass die Website mit Malware verseucht ist und der Besuch damit gefährlich sein kann. Es handelte sich wahrscheinlich um Darkleech, der in den letzten Wochen mehr als 2.000 Server mit mehr als 20.000 Websites befallen hat. Die Malware nutzt v.a Sicherheitslücken in Oracles Java, Adobes Flash und Reader aus.
Inzwischen ist ein neuer, Malwarefreier Server aufgesetzt und wir haben die Sicherheitsmaßnahmen erhöht. Die damit verbundenen Änderungen haben dazu ge-führt, dass einige Seiten nicht aufrufbar waren und wir diese Website einige Tagen nicht aktualisieren konnten. Jetzt müßten fast alle Unterseiten wieder erreichbar sein.
Der FR-Redakteur Felix Helbig ist ist am 13. Februar im Alter von 32 Jahren gestorben. Er hat oft über Nazis und Burschenschaften berichtet. Ende letzten Jahres hat er die rassistischen Übergriffe gegen den schwarzen Deutschen Derege Wevelsiep publiziert Da seine Artikel einen Nutzwert für linke und antifaschistische Politik hatten, wurden sie oft auf Indymedia gepostet, wie die Autonome Antifa Freiburg dokumentiert
Am 30. November 2012 besetzten Studierende die Schumannstraße 2 im Westend. Das Haus, in dem ein Luxushotel geplant ist, stand jahrelang leer. Die BesetzerInnen wollten sich das Haus angesichts zunehmender Prekarisierung nehmen, "um Kritik an der Gesellschaft praktisch ausleben zu können." Um einer drohenden Räumung zuvor zu kommen, verließen die BesetzerInnen noch am selben Abend das Haus. Bei der anschließenden Demonstration kam es laut AK Recht zu vielen Übergriffen und Verletzten durch die Polizei. Linksnavigator, FR, HR
Bis zu 500 Menschen demonstrierten am 23. November zur Abschlussgala der European Finance Week in Frankfurt. Motto war: In Ruhe dinnern ist nicht mehr! Solidarität gegen Standortkonkurrenz und Spardiktat – weltweit. Indymedia, FR, FNP, Aufruf
Am 13. Oktober demonstrierten zeitweise 600 Menschen für soziales Wohnen und soziale Zentren insbesondere für das IvI und das Haus Mainusch. Während der langen Demo-Route reduzierte sich die Zahl der Teilnehmenden allerdings erheblich. linksunten, FNP, FAZ, FR, Aufruf
Das Ordnungsamt Frankfurt verschickt derzeit Anhörungsbögen wegen der Blockupy-Aktionstage im Mai. Auf die Anhörungsbögen sollte nicht reagiert werden. Gegen Bußgeldbescheide muss innerhalb von 14 Tagen Widerspruch eingelegt werden, sonst werden sie rechtskräftig. EA Frankfurt
Das Krisenbündnis Frankfurt hat ein halbes Jahr nach der M31-Demonstration eine Nachbereitung veröffentlicht. Das Krisenbündnis wertet die Demonstration insgesamt als erfolgreich, kritisiert aber, dass der offene Charakter der Demo nach militanten Aktionen nicht mehr möglich war. "Unverantwortliche Aktionen" hätten darüber hinaus DemonstrantInnen und Unbeteiligte gefährdet. Passend dazu hat die CampusAntifa ihr Fragment zur Gewalt veröffentlicht.
Bereits vor einigen Wochen hatten umsGanze und die FAU Frankfurt ihre Einschätzungen veröffentlicht.
Am 31. März demonstrierten in Frankfurt ca. 6.000 Menschen gegen Kapitalismus. Das Ziel der Demonstration, die Baustelle der EZB, wurde nicht erreicht. Die Polizei nahm Farbbeutel- und Steinwürfe gegen Banken, Geschäfte und Polizisten zum Anlaß, einen Teil der Demo einzukesseln und schließlich aufzulösen. Da eine Aufarbeitung durch das M31-Bündnis noch nicht vorliegt, hier der Verweis auf ein Interview mit GenossInnen aus der FAU Ffm, in dem sie die Demonstration als Erfolg werten und Kritik an der Form der Militanz äußern.
Das umsGanze-Bündnis hat eine Auswertung zu M31 und Blockupy! veröffentlicht. Die GenossInnen ziehen insgesamt ein positives Fazit beider Ereignisse und meinen, "sie könnten der Beginn eines neuen politischen Aufbruchs, einer umfassenden Repolitisierung der Krise und der Krisenerfahrung gewesen sein."
Der Widerstandskämpfer Hans Heisel
ist am 12. Juli 2012 gestorben. Als deutscher Soldat in
Frankreich leistete er für die Résistance
Aufklärungsarbeit in der Wehrmacht und gab Waffen
und Informationen an den Widerstand weiter. Für
sein Engagement in der 1956 verbotenen KPD mußte
er 15 Monate ins Gefängnis.
Film in dem Hans Heisel über sein Leben und seine Arbeit in der Resistance berichtet.
In ihrem Editorial berichtet die iz3w über weltweite Angriffe auf AtheistInnen durch religiöse Verbände: Die Punkaktivistinnen von Pussy Riot sitzen in Rußland im Knast, weil sie gegen die Macht von Kirche und Staat angesungen haben. Der Pianist Fazil Say ist in der Türkei angeklagt, weil er mit einem 1000 Jahre alten Gedicht die "religiösen Werte des Volkes" verletzt haben soll. Der in Deutschland lebende Rapper Shahin Najafi wird durch eine Fatwa mit dem Tod bedroht, weil er in Naghi die Doppelmoral der iranischen Mullahs angegriffen hat.
Die Religionsfreiheit gilt uneingeschränkt und muss in Deutschland immer wieder gegen antimuslimische Rassisten verteidigt werden. Doch die Freiheit auf Unglauben und "Blasphemie" muss gegen die Tugendwächter aller Religionen verteidigt werden.
Am Morgen des 22. Mai drangen Mitarbeiter des neuen Eigentümers Franconofurt ins Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI)
ein. Sie zerstörten die Eingangstür und
drehten Strom und Wasser ab. Weiter kamen sie nicht, da sie von
einer Sitzblockade gestoppt wurden. Pressemitteilung
Zeigt euch solidarisch und informiert euch über Protestaktionen! We ♥ IvI
Arno Lustiger ist am 15. Mai 2012 im Alter von 88 Jahren gestorben. Er wurde in Będzin (Polen) geboren und überlebte das Ghetto und das Vernichtungslager Birkenau. Mit "Shalom Libertad" und "Zum Kampf auf Leben und Tod" hat Arno Lustiger zwei wichtige Bücher über den Widerstand von Juden gegen Faschismus und Nationalsozialismus in Spanien und Europa geschrieben. Als aktiver Zionist hat er die Existenz Israels immer verteidigt.
Schalom Libertad! von Elisabeth Abendroth
Schalom Chawer! von Jim G. Tobias
Sing mit Schmerz und Zorn HR
Kein Interesse an Nazis Tjark Kunstreich
Mindestens 25.000 Menschen demonstrierten am 19. Mai 2012 in Frankfurt gegen das Diktat der Troika, den Kapitalismus und gegen Demonstrationsverbote. Die Demonstration war laut, bunt und in weiten Teilen auch entschlossen. Sie bildete den gelungenen Abschluss der Aktionstage.
Über 30.000 Teilnehmer/innen auf Abschlussdemonstration in Frankfurt Blockupy-Presseteam
Blockupy Frankfurt: Versprochen, gehalten? Interventionistische Linke
30.000 gegen Kapitalismus umsGanze
Filme von LeftVision und GraswurzelTV
Presse: HR1, HR2, FR, FR-Chronologie, FNP, ARTE
Insgesamt hat der EA Frankfurt
1430 Ingewahrsamnahmen gezählt, die fast alle wegen
geringfügiger Ordnungswidrigkeiten oder aufgrund
pauschaler Kriminalisierungen stattfanden.
Notstandsübung legt Stadt lahm EA Frankfurt
Auch die Rote Hilfe kritisiert die massiven Einschränkungen der Demonstrationsfreiheit.
Blockupy - eine Erfolg? Analyse von Demo und Aktionstagen
Chronologischer Überblick über die Blockupy-Tage
4000-6000 Menschen demonstrierten am 31. März 2012 gegen Kapitalismus und autoritäre Krisenlösungen. Die erfreulich große und laute Demonstration begann am Hauptbahnhof. Aus der Demonstration wurden Farbbeutel auf die Europäische Zentralbank und den Frankfurter Hof (Steigenberger) geworfen sowie Steine u.a. auf die Fensterscheiben von Baker & McKenzie und die merkwürdiger Weise unbewachte Zentrale der Stadtpolizei geschleudert. Ganzer Bericht
Am 24. Februar 2012 versammelten sich etwa 50 Menschen, um gegen die rassistische und demokratiefeindliche Politik des ungarischen Präsidenten Viktor Orbán zu protestieren. Ganzer Artikel
Im Februar war das Schwabinggrad Ballett in Athen um die Proteste dort zu unterstützen. U.a. demonstrierte es vor der Deutschen Botschaft in Athen gegen die deutsche Krisen- und Großmachtpolitik. Und hört verdammt noch mal mit dem Ammenmärchen auf, dass die Deutschen die Griechen retten! Hier haben doch alle längst kapiert, dass niemand gerettet werden soll, außer Banken und Großkonzerne. Bericht und Videos, Redebeitrag, WOZ
Am 16. März besuchten DemonstrantInnen unangemeldet eine Filliale des Baukonzerns HochTief sowie die Immobilienfirma Franconofurt. Indymedia, M31-Bündnis
CDU, FDP, SPD und Grüne haben sich parteiübergreifend auf Joachim Gauck, den reaktionärst anzunehmenden Kandidaten geeinigt. Gauck hält die Deutschen für "zu materialistisch" und zu wenig patriotisch. Sarrazins Rassismus hat er als "mutig" verteidigt und sich für das Zentrum gegen Vertreibungen des revanchistischen BdV eingesetzt. Er war Erstunterzeichner der Prager Erklärung, in der Kommunismus und Nationalsozialismus gleichgesetzt werden. Antikapitalismus findet Gauck "lächerlich", Hartz-IV-EmpfängerInnen empfiehlt er mehr Eigenverantwortung und mahnt: "Ohnmacht kommt auch von innen". Publikative, Interview1 + Interview2 mit Gauck in der Süddeutschen Zeitung, Indymedia, Theologe der Herzlosigkeit, Telepolis
Der deutsche McCarthy?
Gaucks verzerrtes Geschichtsbild
Am 22. November ist der Musiker und Kabarettist Georg
Kreisler gestorben. Kreisler mußte 1938 aus
Österreich in die USA fliehen. 1943-45 kämpfte er als
US-Soldat gegen den Faschismus. Nach seiner Rückkehr
nach Österreich blieb er seiner früheren
Heimat entfremdet und heimatlos. Kreislers Schützen wir die Polizei wurde auch auf Antifa-Demos gespielt.
Lesenswerte Nachrufe auf Georg Kreisler gibt es
in der FAZ und der Jüdischen Allgemeinen
Bankenumzingelung am 12. November 2011
Am 12. November beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter
bis zu 10.000 Menschen an der Demonstration "Banken in die
Schranken!" in Frankfurt. Die DemonstrantInnen bildeten eine
Menschenkette um das Bankenviertel. Zeit, FR, FAZ
Fotos von compact und Barbara Walzer
Neben emazipatorischen Parolen zeigte sich auch die Ambivalenz der occupy-Bewegung: Ihre Fixierung auf Banken ,Geld und Zinsen sowie die Deutung der Krise als Folge moralischen Versagens Einzelner bzw von "Gier". Dabei wurden auch Symbole wie das "Goldene Kalb" verwendet, welches seit 1860 von Antisemiten als Symbol der "jüdischen Geldverehrung" genutzt wird und Eingang in die "Protokolle der Weisen von Zion" und den "Antisemiten-Catechismus" fand.
Diskussion und Kritik der 99 % und einen zusammenfassenden Bericht über die bisherigen Occupy-Aktionen in Frankfurt
Mehr als 5.000 bei Occupy: Frankfurt Bericht zur Demo am 15. Oktober
Laut Veranstalter demonstrierten am 2. Oktober 600 Menschen in Bonn "gegen die Deutschland-Party und die ideologische Krisenverarbeitung mit sozialchauvinistischem und rassistischem Anstrich". Motto war "Organisiert den, Landesverrat" und "Friede, Freude, Eierkuchen?"
Bericht bei Indymedia, Bilder bei AG Freiburg und Straßenstrich, Film der ASJ Bonn
Das Netzwerk "Wem gehört die Stadt?" zieht in seiner Presseerklärung ein positives Fazit des Aktionstages am 11. Juni. Fotos und Infos gibt es auf dem Ticker
An der Veranstaltung der Gingold-Erinnerungsinitiative am 8. Mai nahmen 250-300 Menschen teil. Im Dokumentarfilm “… über Werk und Wirkung von Ettie und Peter Gingold” gefielen die Szenen, in denen Ettie und Peter selbst zu Wort kamen.
Interview
mit Peter Gingold im JuKuZ Aschaffenburg, in dem Peter über
seine Emigration nach Frankreich und seinen Widerstand dort
berichtet.
Auch in dem sehenswerten Film Frankreichs fremde Patrioten kommt Peter Gingold zu Wort.
Autonome und antiimperialistische Rede auf der Trauerfeier für Peter Gingold
Nachruf autonomer Antifaschistinnen und Antifaschisten auf Peter Gingold
Peter Altmann ist am 6. Mai 2011 im Alter von 77 Jahren gestorben. Mit seinem Tod hat die hessische VVN/BdA eines ihrer aktivsten Mitglieder verloren. Nachruf der VVN
Der ehemalige Partisan Marmiroli Camillo "Mirko" ist am 9. April 91-jährig gestorben. Mirco war Vizekommandant einer Garibaldi-Brigade. Viele Frankfurter AntifaschistInnen haben ihn bei den sentieri partigiani kennen gelernt. In ''Als Kommandant brauchte man kein Abitur'' berichtet Mirko, wie er zur Resistenza kam.
Bella Ciao Dog Faced Hermanns
Am 17. Januar 1961 wurde der kongolesische Ministerpräsident Patrice Lumumba im Auftrag belgischer Politiker ermordet. Dem Mord waren die von den USA und Belgien unterstützte Sezession Katangas und der Putsch Mobutus vorausgegangen. Lumumba mußte sterben, weil er die Bodenschätze des Kongo vergesellschaften wollte. Heute kämpft sein Sohn Guy darum, dass die Mörder in Brüssel vor Gericht gestellt werden. swr, dradio, AKA
Nach Angaben des Protestplenums der Uni Frankfurt haben sich 800 Menschen am 2. Dezember an der Demonstration „Danke für die warmen Worte – nichts hat sich geändert“ beteiligt. Die Demonstration fand am Jahrestag der Casino-Räumung statt und richtete sich gegen die im "Hochschulpakt" angekündigten Kürzungen sowie gegen das "Sparpaket" der Bundesregierung. FR, FNP
Am 9. November 2010 rollte der Castor nach 92 Stunden und zahlreichen Blockaden ins Zwischenlager Gorleben. Mehr als 10.000 Menschen hatten sich zuvor an Blockaden der Schienen in Berg, Hitzacker und der Straße vor dem Endlager in Gorleben und zahlreichen anderen Stellen beteiligt oder geschottert. Ganzer Artikel
In der Swing gibt es mit Einschätzungen aus dem Innern eines Protestfingers und Wenn's mal ein bisschen länger dauert zwei Berichte und Auswertungen zu den Castor-Protesten
Am 30. Oktober fand auf dem Offenbacher Marktplatz eine Kundgebung der islamistischen Organisation „Einladung zum Paradies“ (EZP) statt, an der über 400 Menschen teilnahmen. Die Antifa KO verurteilt die reaktionäre Veranstaltung.
Material und Links zu Antiislamischem Rassismus, Islamismus und die Linke
Etwa 300 Menschen haben am 26. Oktober gegen den hessischen Unternehmertag demonstriert. Das Motto lautete "Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz – Die Krise heißt Kapitalismus! Presseerklärung, Bericht der FAU, Fotos, Aufruf
Mehr als 2000 Menschen demontrierten am 2. Oktober in Bremen gegen den "Tag der deutschen Einheit. Motto der Demonstration war "Kein Tag für die NAtion! Kein Tag für Deutschland!" Indy, Radio Bremen, TAZ
Aufruf des ums Ganze Bündnisses
Die Aktionsgruppe Georg Büchner hat die für den 18. Oktober geplante Bankenblockade abgesagt. Aufrufe und Diskussionspapiere dazu findet ihr hier.
Seit der Regierungsübernahme der schwarz-gelben Koalition und verstärkt seit der Berufung von Kristina Schröder (geb. Köhler) zur Familienministerin nimmt die Kampange gegen (Links)-"Extremismus" zu. Insbesondere Schröder setzt sich vehement dafür ein, die Programme gegen Rechts zu kürzen, um Mittel für den Kampf gegen Links frei zu machen. MiGaZin, Netz-gegen-Nazis
Die ALB hat nun die Broschüre "Total Extrem" (PDF, 2,3 MB) herausgegeben, in der sie über die Totalitarismus- und Extremismusideologie informiert.
Bereits vor einem halben Jahr hatte die Initiative gegen jeden Extremismusbegriff den Aufruf zur kollektiven Verweigerung politischen Unsinns veröffentlicht.
Dossiers zum Extremismusbegriff gibt es beim NPD-Blog und bei der jungle world
Lena hat die "nationale Aufgabe" (Stefan Raab) erfüllt und den Schlagerwettbewerb in Oslo gewonnen. Seitdem schlägt der "Party-Nationalismus" wieder unbarmherzig zu. Null Punkte aus Israel aus Israel ist für viele Deutsche eine Provokation. Unter dem Gejammer der Stiefelnazis, die Lenas Lied erwartungsgemäß zu englisch fanden und dem anerkennenden Lob der Rassisten von Political incorrect versammelten sich zehntausende zu den nationalistischen Lena-Feiern in Hamburg und Hannover. Offensichtlich gibt es ein breites Bedürfnis Deutschland und sich selber zu feiern, so dass auch die bescheuertsten Anlässe dafür genutzt werden.
In Lena, es reicht! analysiert Florian Rötzer die Presse und kritisiert die unerträgliche Seichtigkeit der Lena-Kampagne und fragt sich, wieso sie zur "Göttin" (Tagesthemen) und deutschen Ikone verklärt wird.
Micha Brumlik verweist in Lena - antideutsch gesehen auf Schwachstellen der linken Nationalismus-Analyse, die die teilweise Modernisierung des deutschen Nationalismus nicht genügend zur Kenntnis nimmt.
Hilfe, das neue deutsche Frauenbild kommt (Mädchenblog)
Anmerkungen zum Abgang von Koch von Wolf Wetzel.
Nach Angaben der autonomen antifa [f] haben etwa 200 Menschen am 19.
Mai ihre Solidarität mit den Aufständischen in Griechenland
ausgedrückt.
Bericht von Frankfurt-Athen, PE der autonomen antifa[f], Bericht der FAU, Rede der FAU, Rede der autonomen antifa[f], Aufruf
800-1000 Menschen haben am 30. April 2010 an der sozialrevolutionären Demonstration des Krisenbündnisses teilgenommen. Das Motto war „Endlich wird die Arbeit knapp! Kapitalismus abwracken!“ In Redebeiträgen wurde die Überwindung des kapitalistischen Systems der Ausbeutung sowie der Lohnarbeit aufgerufen. weiter
Knapp 200 Menschen demonstrierten am 8. März in Frankfurt gegen die Diktatur in Iran. Im Mittelpunkt der Kritik standen die Unterdrückung und Ermordung von Frauen und Homosexuellen im Iran. In den Rebeiträgen wurde davor gewarnt, auf eine militärische Lösung durch die USA/NATO zu setzen. Stattdessen solle die Opposition im Iran unterstützt werden. In einem Redebeitrag wurde die Fortdauer des Patriarchats in Deutschland und die Diskriminierung von Frauen im Beruf thematisiert. Indy, Aufruf, Antifa Teheran
Am 3. Februar blockierten ab 7:00 Uhr früh mehr
als 70 iranische und deutsche AntifaschistInnen das iranische
Konsulat in Frankfurt um gegen die derzeitigen massiven
Verletzungen der Menschenrechte (Folter, Hinrichtungen) des
iranischen Regimes zu protestieren. Die Polizei nahm 32
DemonstrantInnen fest. weiter
Weitere Aktionen gegen das Regime im Iran sind für den 8. März geplant. Antifa Teheran
Trotz hohem Schnee- und Polizeiaufkommen haben gut 3.000 Menschen am
30. Januar in Frankfurt gegen die Kommerzialisierung der Uni und die
Ausrichtung aller Lebensbereiche auf ihre ökonomische
Verwertbarkeit demonstriert. Die Polizei behinderte die Demo nach
Kräften, insbesondere durch ein aufdringliches Spalier und den
Einsatz von Gas-Spray. Vorwand war ein (!) Böller und bengalisches
Licht.
AK Presse des Uni-Protestplenums, FAU, Film, Fotos
HR, FR, FNP, Hessenschau (7:22-8:14), Indy, TAZ
Aufrufe: Uni gehört allen, Alles für Alle! Für die soziale Revolution! Aufruf des sozialrevolutionären und anti-nationalen Krisenbündnisses
Zu den bisherigen Studi-Protesten
Das sozialrevolutionäre und antinationale Krisenbündnis startet eine Kampagne zur Abschaffung des Kapitalismus. Das Bündnis will mit verschiedenen Aktionen auf die „wachsende Kluft zwischen der materiellen Möglichkeit von Wohlstand für Alle und der kapitalistischen Wirklichkeit“ hinweisen und „Werbung für kollektive Aneignungs- und Besetzungsaktionen“ machen.
Ein halbes Jahr nach dem gefakten Wahlsieg Ahmadinejads gehen die Proteste gegen die klerikale Diktatur weiter. Um überhaupt noch demonstrieren zu können, schließen sich die Opsitionellen häufig offiziellen Feierlichkeiten an und rufen dort regimefeindliche Parolen. Ganzer Artikel
Laut Frankfurter Rundschau haben bis zu 1.000 Studierende am 7 Dezember unter dem Motto " Gegen die autoritäre Hochschule in Frankfurt und anderswo!" demonstriert. Die Polizei verweigerte den Studierenden auf der Zeil oder in der Nähe des Weihnachtsmarktes zu demonstrieren und setzte Reizgas ein. Ganzer Artikel
2000 Menschen haben sich am 7. November in Berlin an der antinationalen Demonstration von ums Ganze beteiligt. Die Demonstration richtete sich gegen die Jubiläumsfeiern zur deutschen Einheit und gegen das "Ende der Geschichte". Indymedia
Die Aktionswoche Leiharbeit abschaffen wurde am 18. September in Frankfurt gestartet. Es fanden mehrere Kundgebungen vor Leiharbeitsfirmen statt. Indymedia, FAU
Etwa 250 Menschen haben am 12. August 2009 in Frankfurt gegen die Dikatur im Iran und die Zusammenarbeit deutscher Firmen mit dem iranischen Regime demonstriert. Die DemonstrantInnen forderten Schluss mit den Folterungen und der Unterdrückung der Opposition, die Freilassung aller politischen Gefangenen sowie das Ende der islamischen Republik. Bericht
Aus Protest gegen die klerikale Diktatur haben 70 Menschen am 17. Juli 2009 das iranische Konsulat in Frankfurt blockiert. Die Polizei ging z.T. ruppig gegen die Blockierenden vor und brach einer Frau den Arm. Indymedia, Aufruf
Etwa 1500 Menschen haben am 27. Juni auf dem Römer gegen die Wahlfälschung und für einen demokratischen Iran demonstriert. Von zahlreichen RednerInnen wurde die Einhaltung der Menschenrechte, die Gleichberechtigung der Frauen und die Freilassung der politischen Gefangenen gefordert. Ganzer Beitrag
Die Nazis von DVU bis "Freie Kameradschaften" haben dem Holocaustleugner und Israel-Hasser Ahmadinejad zu seinem "Wahlerfolg" gratuliert. Ganzer Artikel
An der Demo des um's ganze Bündnisses "Etwas Besseres als die Nation" nahmen am 23. Mai laut Veranstalter 2500 Menschen teil. Sechs DmonstrantInnen wurden festgenommen, weil sie kleine Winkelemente mit sich trugen. Bericht von der Demo und der Veranstaltung am Vorabend gibt es bei TOP Berlin und beim Medienkollektiv Berlin
1.000 Menschen demonstrierten am 21. Mai in Marburg unter dem Motto "Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus" gegen den "6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge" PM des Demobündnisses, Redebeiträge und Demo-Filme , taz, HR
Positionspapier der AIDS-Hilfe Marburg, Telepolis
Bis zu 2.000 Menschen beteiligten sich am 28. März an dem Block, zu dem antifaschistische und libertäre Gruppen unter dem Motto "Staat. Nation. Kapital. Scheisse. Für die soziale Revolution!" aufgerufen hatten. Aufruf
Mit dem Block auf der Großdemonstration sollten emanzipatorische Alternativen zu den „staatstragenden und nationalistischen Krisenlösungsstrategien von Linkspartei und DGB-Gewerkschaften“ aufgezeigt werden. Ganzer Beitrag mit vielen Links
Fast 100 Menschen haben am 28. Februar 2009 gegen das islamistische Regime im Iran demonstriert. Die Demonstration stand unter dem Motto „Für die Universalität der Menschenrechte – Für eine säkulare Gesellschaft.“ Die Demo richtete sich vor allem gegen die Diskriminierung von Frauen und die Steinigung von "Ehebrecherinnen" und Homosexuellen. Zum ganzen Artikel
Die Initiative Faites votre jeu! hat am 5. Februar die von der Stadt Frankfurt angebotenen Ersatzräume für das besetzte Haus in der Varrentrappstraße 38 angenommen. Es handelt sich dabei um den ehemaligen Knast in der Klapperfeldstraße. Eine Sprecherin der Initiative erklärte: "Wir haben größte Bedenken in einen Bau umzuziehen, in dem die Gestapo gefoltert und gemordet hat." weiter
Unbekannte haben nach Mitteilung der Linkspartei Darmstadt in der Nacht zum 31. Januar die Schaufensterscheibe ihres Fraktionsbüros zerstört. In denselben Räumen treffen sich auch die Rote Hilfe, die Arbeitsloseninitiative GALIDA und die VVN-BdA. Die sind nach dem kommunistischen Widerstandskämpfer Georg Fröba benannt, der 1944 in Preungesheim ermordet wurde.
Etwa 2000 Menschen demonstrierten am 14. Januar 2009 für sozialen Fortschritt und eine andere Bildungspolitik. Außerdem richtete sich die Demonstration gegen Abschiebungen, AKWs, Standortnationalismus und den Ausbau des Frankfurter Flughafens.
Die Veranstalter betonten zu Beginn noch einmal, dass sie nicht für eine rot-rot-grüne Landesregierung demonstrierten. Vielmehr ginge es darum, den Widerstand gegen eine Politik zu organisieren, "die Ausschluss fördert, Selbstbestimmung schwächt und Lebensgrundlagen zerstört." Gemäß dem Motto der Demonstration können wir dies nur "selber machen" und nicht "besseren" RepräsentantInnen überlassen. Ganzer Artikel
Das IZ3W aus Freiburg hat die Beiträge eines
Kolloquiums zu (Dis-)Kontinuitäten von Kolonialismus und
Nationalsozialismus veröffentlicht. Wie weitreichend waren
Parallelen, Analogien oder der Transfer zwischen den deutschen
Kolonialkriegen sowie dem Genozid an Herero und Nama und dem
Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion? Ist der Genozidbegriff
geeignet, um Megaverbrechen wie den Herero- und Namakrieg einerseits
und den nationalsozialistischen Mord an den europäischen Juden
andererseits zu beschreiben? IZ3W
Links zur deutschen Kolonialpolitik
Am 11. Dezember 2008 startete gegen 22:30 Uhr vom Campus der Uni eine weitere Demonstration, die an den von einem Polizisten erschossenen Alexis Grigoropoulos erinnerte und sich mit den aufständischen Menschen in Griechenland solidarisierte. Ganzer Artikel und Links
Am 3. November haben vier rechte SozialdemokratInnen die Wahl ihrer eigenen Kandidatin zur Ministerpräsidentin verhindert. Sie haben damit dem Rassisten Koch die Chance gegeben, weiter Ministerpräsident zu bleiben. Wolf Wetzel ist den Verbindungen der vier rechten Rebellen zur FraPort mit dem Hessenkrimi nachgegangen.
Carmen Everts politischer Hintergrund wird vom StattWeb in dem Beitrag Vom Wissen zum Gewissen - und wieder zurück. Porträt einer Forscherin analysiert. Von Otto Köhler beschreibt in Das war Jesses Geschoß ihren "wissenschaftlichen" Hintergrund. Zum ganzen Artikel
Um die Auflagen von Polizei und Ordnungsamt zu umgehen, war der Startpunkt für die Nachttanzdemo
am 2. Oktober 2008 vom Südbahnhof auf den nahen Schweizer Platz
verlegt worden. 1.000 tanz- und demonstrationswillige BesucherInnen
wurden nach kurzer Zeit von der Polizei gestoppt. Die Polizei
stürmte die Lautsprecherwagen und löste die Demonstration
unter Einsatz des Schlagstocks auf .
Ganzer Bericht mit Links und Vorgeschichte
Das ehemalige JUZ Bockenheim in der Varrentrappstraße 38 wurde am 3. August besetzt. Die Initiative “Faites votre jeu!” will aus dem sieben Jahre leer stehenden Haus ein Kunst- und Kulturzentrum machen.
Das zuständige Stadtschulamt verhält sich widersprüchlich. Es hat Strafanzeige gegen die BesetzerInnen gestellt, aber zugleich Verhandlungen für eine Übergangsnutzung in Aussicht gestellt
Günter Sare war Vorstandsmitglied im alten JUZ Bockenheim. Er war bei einer Kundgebung gegen die NPD im Gallus von einem Wasserwerfer getötet worden.
Henryk Mandelbaum war einer der letzten Überlebenden des Sonderkommandos von Auschwitz-Birkenau. Er ist am 17. Juni 2008 im Alter von 85 Jahren gestorben. Die Häftlinge des Sonderkommandos mussten die Gaskammern leeren und die Leichen der ermordeten Menschen verbrennen. Henryk Mandelbaum war ein unermüdlicher und beeindruckender Zeuge der deutschen Verbrechen. Biografie
Am 14. Mai 1948, fast genau drei Jahre nach dem "traurigen Sieg" (David Ben-Gurion) über Deutschland, wurde der Staat Israel ausgerufen. Damit hatte die zionistische Bewegung, die nationale Befreiungsbewegung der Juden, ihr Ziel erreicht. Nach mehr als 65-jährigem Kampf hatte sie eine Heimstatt für die vom Antisemitismus Bedrohten geschaffen. Ganzer Artikel
Die autonome antifa[f] hat im Jahr 2008 keinen Aufruf zum Prostest gegen den Frankfurter Opernball geschrieben. Stattdessen erklärt die Gruppe in einem Papier, warum sie dieses Jahr keine Gegendemonstration organisiert hat.
Etwa 500 Menschen demonstrierten am 24. Januar nach Angaben der autonome antifa[f] gegen den Wahlkampfauftritt Roland Kochs vor der Alten Oper in Frankfurt. Das Motto war "Gegen Rassismus, Überwachungswahn und Sozialabbau" Erklärung
Die Anti-Nazi-Koordination hat am 10. Dezember 2007 einen Alternativen Polizeibericht vorgelegt. Untertitel ist: Polizei Frankfurt: Nazis schützen, DemikratInnen verfolgen, Flüchtlinge abschieben. FR
Am 6. November 2007 haben nach Angaben des Arbeitskreis
Vorratsdatenspeicherung etwa 1.000 Menschen gegen die Ausweitung der Überwachung im Internet demonstriert. Berichte bei: FR, Heise, Telepolis
Siehe die Kritik an der Demo im April
Etwa 1.500 Menschen haben sich am 5. Oktober 2007 an der Nachttanzdemo beteiligt. Die autonome antifa[f] hat die Provokationen und Angriffe der Polizei in einer Erklärung scharf verurteilt, die "entschlossene Gegenwehr" der Demonstranten aber begrüßt.
Am 24. Februar 2007 demonstrierten 800 bis 1000 Menschen anläßlich des "Deutschen Opernball" unter dem Motto "Her mit dem schönen Leben - gegen Bildungs- und Sozialabbau". Kurzer Bericht und zahlreiche Links zu weiteren Berichten
Die Frankfurter Regierungsparteien CDU und Grüne wollen den vor kurzem verstorbenen Peter Gingold nicht ehren, weil er Kommunist war. Linkspartei, Ökolinx und Flughafenausbausbaugegner sind zurecht empört über die Grünen, die damit jeden antifaschistischen Anspruch fallengelassen haben. Auch die SPD forderte, eine Straße nach Peter Gingold zu benennen.
Am 5.November 2006 nahmen über 1.000 Menschen an der Trauerfeier für Peter Gingold teil. Die Bandbreite der Anwesenden im völlig überfüllten großen Saal des Gewerkschaftshauses hätte Peter gefallen. Von der DKP bis zur autonomen Antifa, von dem Zionisten Arno Lustiger bis zu einer ehemaligen Gefangenen aus dem antiimperialistischen Widerstand reichten die RednerInnen der Trauerfeier. Besonders bewegend waren die Worte von Esther Bejerano und Kurt Goldstein, die gemeinsam mit Peter Gingold die deutsche Sektion des Auschwitzkommitees gegründet hatten und die Schlußworte seines Enkels Juri Czyborra.
Dass so unterschiedliche Menschen in der Trauer um Peter Gingold vereint sind, zeigt erneut seine besondere Art auf Menschen zuzugehen, Interesse an ihnen zu zeigen und solidarisch mit politischen Unterschieden umzugehen. Seine integrative Wirkung auf die Linke wird uns ebenso fehlen wie seine Erfahrung, seine Herzlichkeit und sein unerschütterlicher Optimismus.
Rede eines autonomen
Antifaschisten und einer Antiimperialistin auf der Trauerfeier für Peter
Gingold
Nachruf autonomer AntifaschistInnen mit
zahlreichen Links zu Nachrufen, Reden, Interviews und Artikeln von, mit
und über Peter Gingold.
Am 21. Oktober 2006 demonstrierten nach Gewerkschaftsangaben über 200.000 Menschen gegen weitere Sozialabbau-Reformen. Allein in Frankfurt waren etwa 20.000 Menschen auf der Straße. Das Motto der DGB-Demos war ein handzahmes "Das geht besser"
Mehrere tausend Studierende, Antifas und linke GewerkschafterInnen demonstrierten vom Frankfurter Südbahnhof aus unter den Motti "Das geht nur ganz anders!" und "Alles für alle - Kapitalismus abschaffen!" Der Demonstrationszug führte am Römer vorbei zum Hauptbahnhof und zum Messe-Kreisel.
Erklärung der autonomen
antifa[f] und weitere Links zu Flugblättern und Presseberichten
Film von dem "Alles für
alle"-Block und Rede der Landes-ASten-Sprecherin
1200-1500 Menschen demonstrierten am 27. Oktober 2006 tanzend für ein aufregenderes
Nachtleben und gegen Studiengebühren. HR, Indy
Redebeitrag der autonomen antifa[f]
Aufruf der
autonomen antifa[f] und allgemeiner Aufruf
zur Nachttanzdemo
400 bis 500 Menschen sind am 1. Juli 2006 im Rahmen des just-kick-it-Projekts gegen soziale Ausgrenzung, innere Aufrüstung und Nationalismus auf die Straße gegangen. Hinter dem Transparent "Freunde schieben nicht ab" wurde für ein allgemeines Bleiberecht demonstriert. Eine Gruppe von seit langem in Deutschland lebenden Kindern und Jugendlichen stellte ihre Situation dar. Sie sind immer noch davon bedroht, in eine ihnen fremdes Land abgeschoben zu werden. Eine Rednerin von Doña Carmen griff die Razzien gegen migrantische Prostituierte im Vorfeld der WM scharf an und forderte eine Green Card für Sexarbeiterinnen. (Siehe die Presserklärung von Doña Carmen) Ein Sprecher der autonomen antifa[f] verurteilte in seiner Rede das repressive Vorgehen der Polizei gegen eine Studierendenparty im KOZ und stellte dieses überharte Vorgehen der Polizei in den Kontext der verschärften Überwachungsmaßnahmen rund um die Weltmeisterschaft.
Die hessische Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte sich entschlossen, die "Argumente gegen das Deutschlandlied" von Benjamin Ortmeyer neu aufzulegen. Leider hat sie sich nach Protesten in der Presse als Gewerkschaft mit wenig Rückrat erwiesen. Zum ganzen Artikel
Bis zu 5.000 Menschen haben nach Angaben der VeranstalterInnen am 6. Juli 2006 in Frankfurt für freie Bildung und gegen Sozialabbau demonstriert. An der anschließenden Spontan-Demo zur Blockade eines Autobahnzubringers nahmen an die 2.000-3.000 DemonstrantInnen teil. Zum ganzen Artikel und einigen Links
Etwa 30 Menschen protestierten am 16. Juni 2006 auf dem Opernplatz in Frankfurt gegen die Todesstrafe im Iran und für den Sturz des islamistischen Regimes. Aufruf
Etwa 40 Menschen demonstrierten am 25. März 2006 ihre
Solidarität mit den sozialen Protesten in Frankreich und gegen das
brutale Vorgehen der Gendarmerie gegen die dortigen DemonstrantInnen.
Die Jugend-Antifa Frankfurt hatte zu der Solikundgebung aufgerufen.
Anlaß war die schwere Verletzung von Cyril Ferez durch die
Gendamerie. Cyril Ferez ist in der Basisgewerkschaft SUD organisiert.
Er ist nach 18 Tagen aus dem Koma erwacht und wird seine Verletzungen
glücklicherweise überleben.
Flugblatt und Redebeitrag der Antifa-Jugend Frankfurt vor dem französischen Konsulat
Berichte zum Polizeiangriff auf Cyril Ferez und den Protesten gegen
die Einschränkung der Kündigungsschutzes in Frankreich: Telepolis, IV. Internationale, N24
Staatsbegräbnis für das umstrittene Arbeitsgesetz von Bernard Schmid
Etwa 500 Menschen demonstrierten am 25. Februar 2006 in Frankfurt
unter dem Motto "Gegen Sozialabbau und Innere Aufrüstung - Luxus
für Alle!" gegen den Opernball.
Die polizeilichen Maßnahmen gingen weit über die inzwischen
üblichen Zumutungen hinaus. Bei den Vorkontrollen wurden die
Personalausweise der Kontrollierten und anschließend sie selbst
gefilmt.
Zum ganzen Artikel und weiteren Links
Pesseerklärung und Nachbereitungspapier der autonomen antifa [f] zum Verlauf der Demonstration
Bericht von der Solidaritäts-Kundgebung zum Streik bei Gate Gourmet am 4. Februar 2006
Aufruf
Einige GenossInnen aus der Sinistra haben bei der Bürgeranhörung im Römer am 24. November 2005 gegen heimattümelnde Tendenzen in der Debatte um die Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt protestiert.
Die Kampagne
für einen locker-flockigen Nationalismus und die Umdeutung
sozialer Mißstände in Stimmungsprobleme bekommt
erfreulicherweise Probleme. Zunächst wurde ihr Piktogramm mit
einem Hundehaufen verwechselt und die Texte der Promis ließen
einen an Satire denken. Wer hätte gedacht, dass Sätze wie
"Behandele Deutschland doch einfach wie einen guten Freund" ernst
gemeint sein könnten. Nun kursiert seit einiger Zeit ein Foto,
welches die Kontinuität dieser Parole ins nationalsozialistische
Deutschland belegt.
Spreeblick, Heise, Marketing und Propaganda (AK)
Etwa 350 Menschen demonstrierten am 26. Februar 2005 gegen den Opernball. Das Motto "Gegen Sozialabbau und Standortnationalismus - Luxus für alle" hob sich positiv von ähnlichen Aktionen in den letzten Jahren ab.
Das Landgericht Frankfurt hat den ehemaligen Frankfurter Vize-Polizeipräsident Wolfgang Daschner am 20. Dezember 2004 verwarnt und wegen Nötigung zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt. Damit blieb das Gericht noch unter der bereits skandalös niedrigen Strafforderung der Staatsanwaltschaft. Diese hatte dem Angeklagten eine "ehrenvolle Gesinnung" bescheinigt und dementsprechend nur eine Geldstrafe gefordert. Ganzer Beitrag
MIA hat ihren Auftritt in Wiesbaden am 27. August 2004 kurzfristig
wegen Krankheit abgesagt. Möglicherweise haben auch die
angekündigten Proteste gegen das Konzert zu der Absage
beigetragen. Auch der organisierende Schlachthof war auf Distanz zu MIA
gegangen, hatte den Gig auf Wunsch des veranstaltenden Jugendamtes aber
nicht abgesetzt. Nach Meinung des AKU steht es jedenfalls 1:0 gegen Deutschland.
MIA hatte zunächst links geblinkt, dann aber in Liedern und
Interviews ihre Liebe und ihren Stolz auf Deutschland entdeckt.
Weitere Infos zu MIA unter MIA ist übel und Was es ist . Einen Beitrag zur Nationalisierung des Pop am Beispiel des aktuellen Songs von Paul van Dyk/Peter Heppner gibt es auf Telepolis
Hans Georg Böttcher starb am 2. Juni 2003 im Alter von 67
Jahren. Viele Frankfurter AntifaschistInnen kennen den
Mitbegründer der Roma-Union in Frankfurt als Kämpfer gegen
die Verdrängung und Verharmlosung des Genozids an Roma und Sinti.
Immer wieder hat er auch die andauernde Diskriminierung der Roma durch
Bevölkerung und Behörden angeprangert. Vor allem
Böttchers Engagement ist es zu verdanken, dass nach Jahrelangem
ringen mit der Stadt, und vor allem gegen das Institut für
Stadtgeschichte, die Mahntafel
in der Braubachstraße schließlich doch noch angebracht
werden konnte. Wir werden uns an Hans Georg Böttcher als
engagierten Antifaschisten und Antirassisten erinnern.
Todesanzeige des Fördervereins Roma
Anfang September 2001 hatten die Initiative gegen Abschiebungen (IgA) und das Café für offene Grenzen (foG) gemeinsam mit anderen Gruppen eine Erklärung veröffentlicht, dass ein Genosse aus ihren Gruppen Ziel eines Mordanschlages und einer Entführung geworden sei. Fast ein dreiviertel JahrJahr später hat die damals gebildete Recherchegruppe ihre Zweifel an der Darstellung formuliert und der Delegiertenkreis ein Papier veröffentlicht, in dem er die Unaufklärbarkeit der damaligen Vorfälle eingestand. Nun hat eine Gruppe "SM (M²+P+K²)" unter dem Titel "Hol' schon mal den Wagen Harry" das Vorgehen von Recherchegruppe und Delegiertenkreis als unsolidarisch kritisiert.
Etwa 80 StudentInnen haben am 26. Oktober die Rede von Roland Koch zur Einweihung des IG Farben-Hauses an der Uni gestört, so daß sie nicht verstanden werden konnte. Gründe waren, daß die IG Farben i.A. immer noch existieren sowie die rassistische Kampagne der CDU bei der Hessenwahl. Spiegel
Heute fand in der Frankfurter Paulskirche die festliche
Eröffnung der hessischen Integrationskampagne statt. Der
Schirmherr dieser Kampagne ist Roland Koch, der dort eine Ansprache
hielt. Wir haben mit einer Gruppe aus 7 Leuten draussen
Flugblätter mit Informationen und Zitaten Kochs verteilt und
drinnen seine Ansprache mit Trillerpfeifen, Zwischenrufen und einem
Transparent "Stimmenfang mit Rassismus - Schirmherr der Integration?!"
gestört. Das Publikum reagierte äußerst aggressiv,
entriss uns das Transparent und zerrte auch ziemlich heftig an uns.
Koch reagierte in keiner Weise. Wir verließen dann den Saal,
mussten unsere Personalien angeben und erhielten einen Platzverweis.
Frankfurter Köche (von Indymedia übernommen)