Sonstige Nachrichten

Solidarität mit Rajova!

Nach Presse­berich­ten haben am 9. August mindes­tens 1.000 Demon­stran­tInnen in Frank­furt ihre Soli­dari­tät mit den von der isla­mis­tischen ISIS bedroh­ten Men­schen in Rajova (West­kurdis­tan/Nord­syrien) gezeigt. FR, FAZ Aufgerufen hatte die Die kurdi­sche Jugend (YXK) Frank­furt

Truppen der ISIS (Isa­mi­scher Staat im Irak und in Sy­ri­en) greifen ver­stärkt die auto­nomen Gebiete in Rajova an. In Rajova kämpfen kurdi­sche, christ­liche und FSA-Ein­heiten ge­mein­sam gegen die isla­misti­sche Bedro­hung.

Rojava ist eine wirk­liche Chance Inter­view mit Martin Glase­napp (medico inter­national)
ISIS wird kurdi­schen Willen nicht brechen Inter­view mit Salih Muslim, Co-Vorsitzende der PYD

Campus + Stadt für alle!

Am 3. April demon­strier­ten mehrere hundert Men­schen für bezahl­baren Wohn­raum und das Recht auf Stadt sowie gegen rassis­tische Hetze und Aus­gren­zung. FR, Ostend­fax, Journal, Aufruf

Haus besetzt und geräumt

Am 15. März wurde die Georg Voigt-Straße 10 in Bocken­heim unter dem Namen L_rst*ll* (Leer­stelle) besetzt. Die Poli­zei räumte noch am glei­chen Tag auf An­trag der ABG. FR, FAZ, FNP

Militante Soli-Demo zu Hamburg

Am 6. Januar 2014  haben in Frank­furt 150-200 Men­schen für das Bleibe­recht von Lampe­dusa in Ham­burg und die Rote Flora sowie gegen die Krimi­nali­sie­rung sozi­aler Pro­teste demon­striert. Am Ende der Demon­stra­tion wurden beim SPD-Büro und beim Arbeits­amt in der Fischer­feld­straße Schei­ben einge­worfen. Indy­media, FAZ, HR
 Auf der Fressgass abends um halbsieben (Swing 183)

Polizei stoppt Flora-Demo

Polizei stoppt Demo in Hamburg

Am 21. Dezember 2013 ver­sam­melten sich in Ham­burg bis zu 10.000 Men­schen, um für die Rote Flora, die ESSO-Häuser und das Bleibe­recht von Flücht­lingen zu demon­strie­ren. Die Poli­zei stoppte die Demo be­reits nach we­nigen Metern. Polizei stoppt Demo Flora-Demo

Auf der Reeperbahn nachts um halb Eins - Eine militante Nachbetrachtung von einigen Autonomen auf Reisen (Swing 183)

Zum Tod von Nelson Mandela und der bundes­deutschen Kolla­boration mit dem Apartheids­regime

Jetzt trauern alle um Nelson Mandela, von Angela Merkel bis Joachim Gauck, von Obama bis Bush. Sie ehren damit einen Kämpfer gegen die Apart­heid. Ver­schwiegen wird dabei meist, wie eng die Verbin­dungen der west­lichen Staaten und der BRD zum rassis­tischen Süd­afrika bis in 80er Jahre waren.

Soli-Demo wg Haus­räu­mung im Gallus

200-300 Menschen demon­strier­ten am 9. Sep­tem­ber in der Frank­furter Innen­stadt gegen die Räu­mung des be­setz­ten Stadt­teil­zen­trums Blauer Block im Gallus. An­schlie­ßend gab es noch zwei klei­nere Demon­strationen in Sachsen­hausen. linksunten, FR, FNP, FNP2

Am 6. September hatte die Initi­ative communal west die Krifteler Straße 84/86 im Gallus besetzt. Die Beset­zerInnen hatten dort ein ein selbst­verwal­tetes Stadt­teil­zentrum unter dem Namen Blauer Block eröffnet. FR

Am Abend des 7. Sep­tem­ber räumte die Poli­zei das Haus. Als erstes dran­gen Beamte in zivil in das Haus ein, von denen min­des­tens einer Klei­dung der Nazi-Marke Thor Steinar trug. FR2

Brutaler Polizei­einsatz bei der Räu­mung der Krif­terler Str. 84 EA Frankfurt
Polizei Frankfurt setzt als Nazi-Schläger getar­nte Zivil­beamte ein!
akj ffm

Video­dokumen­tation zur Räu­mung des Blauen Blocks

Zum Tod von Ernst Klee

Der Historiker und Sozial­pädagoge Ernst Klee ist am 18. Mai ge­stor­ben. Ernst Klee hat zahl­reiche Bücher und Arti­kel zur Ermor­dung kran­ker und behin­derter Menschen sowie zu den Men­schen­veruchen veröf­fentl­icht.  Zum Tod von Ernst Klee (ganzer Artikel mit zahlreichen Links)

Tausende gegen gegen Troika und Polizeigewalt

Am 8. Juni haben min­des­tens 6.500 Men­schen (Polizei) gegen den bru­talen Poli­zei­ein­satz am letz­ten Sams­tag und die Troika demon­striert. Die Ver­an­stal­terInnen sprachen von bis zu 20.000 Demon­stran­tInnen, was sehr optimistisch scheint.

Die Demon­stra­tion war unerwartet gut besucht. Sie zeigt, dass sich Bloc­kupy weder ein­schüch­tern noch spalten läßt.

Eine Demo kann man kesseln - Blockupy nicht NoTroika
7.500 auf Sponti gegen Polizeigewalt Indymedia

Medien: SZ, HR, FR, Indymedia

Rede Jutta Ditfurth

Aufrufe: NoTroika, Der Sündenblock kommt

Blockupy 2: EZB-Blockade - Aktionen - Demonstration und Polizeigewalt

Blockade- und Aktionstag am 31. Mai

Am 1. Juni haben AktivistInnen von Blockupy vor der Euro­päischen Zentral­bank demon­striert und Zu­fahrts­wege blockiert. Blockupy der Europäischen Zentralbank (Filmpiraten)

Am selben Nachmittag gab es Aktionen gegen die Agrar­speku­lationen der Deut­schen Bank, die Aus­beutung von Textil­arbei­terInnen welt­weit und den Ab­schiebe­flughafen Frank­furt. LeftVision

Die Demonstration gegen den Depor­tation-Air­port Frank­furt wollte die Poli­zei trotz eines eindeu­tigen Gerichts­be­schlusses erst außer­halb des Flug­hafen­gebäudes halten. Nur ein Teil der Demon­strantInnen konnte schließ­lich im Ter­minal demon­strieren. Zum Ab­schluss wurde der Poli­zei am Flug­hafen - bei der es nach eigener Aussage Kein(en Platz für Rassismus gibt - die Goldene Kartoffel überreicht. Filmpiraten, umsGanze

Aktionsziel erreicht Blockupy
Erster Blockupy-Tag erfolgreich? Telepolis

Demo und Polizeikessel

Am 1. Juni demonstrierten ca. 10.000 Menschen gegen die rep­res­sive Lösung der Krise durch die Troika. Nach einigen hundert Metern stoppte die Polizei den Zug unter dem Vor­wand, dass ein Teil des Anti­kapi­talis­tischen Blocks sich mit Sonnen­brillen und Regen­schirmen vermummt hätte. Trotz der Kompromiß­bereit­schaft der Demo-Leitung und mehrerer Vermitt­lungs­versuche wurden ca 1000 Demon­strantInnen stunden­lang festgehalten, viele wurden brutal abgeführt

Warum das denn? Keine Bilanz. EA Frankfurt (3.6. 2013)

Kraftvolle Proteste gegen europaweite Verarmungspolitik; Erneut skandalöse Beschneidung der Demonstrationsfreiheit Blockupy
Presseerklärung EA Frankfurt
Blockupy Großdemo in FFM von Polizei abgebrochen LeftVision

Die Ordnung der Anderen FR
Polizei unterbindet Proteste gegen Krisenpolitik Telepolis

In Blockupy 2013 und Triple A Rep­ression be­zwei­felt Wolf Wetzel die Erfolgs­meldungen des Bloc­kupy-Bünd­nisses an und mahnt eine rea­lis­tische Lage­einschätzung

Hans Schwert ist tot

Der Kommunist Hans Schwert ist am 21. Mai im Alter von 105 Jahren ver­stor­ben.

Nach der Macht­über­nahme durch die National­sozia­listen war Hans Schwert im Wider­stand aktiv. 1936 ver­haf­tet kam er ins Klap­per­feld. Bis zur Be­frei­ung 1945 über­lebte er 14 Ge­fäng­nisse und Lager.

Lebenslauf Hans Schwert mit Video im Klapper­feld

Portträt Hans Schwerts Trotz alledem!
Die gerade Linie - ganz links FR
Ein Leben gegen rechts FR
In dem Film Die Erin­nerung wach­halten - KPD, Wider­stand,  Gefangen­schaft -- Be­frei­ung gibt es Inter­views mit Hans Schwert und anderen WiderständlerInnen

Mindestens 1500 auf Demo gegen IvI-Räumung

1.500 bis 2.000 Leute haben am 23. April gegen die Räu­­­mung des Insti­tut für ver­­­glei­­­chende Irre­­­le­­vanz (IvI) de­­mon­­­striert. Die Poli­­­zei hatte groß auf­­­gefah­­­ren und ein Spa­­­lier neben einem großen Teil der Demo auf­­­gezo­­gen. FR, HR, Journal, FNP

Gegen IVI-Räumung und für autonome Zentren Linksnavigator
IvI Räumung - Ein Update Indymedia

Das IvI war am 22. April ge­räumt worden. FR-Liveticker, Twitter, HR
Eine poli­ti­sche Schwei­nerei FR

Doku­menta­tion und Stel­lung­nahme zur  IvI-Räumung des AK Recht

IvI Räu­mung! swing

Malware auf unserem Server

antifa-frankfurt.org war am 13./14. April teil­weise nicht erreichbar, bzw. in den Brow­sern Fire­fox und Chrome er­schie­nen Warn­hin­weise, dass die Web­site mit Mal­ware ver­seucht ist und der Be­such damit ge­fähr­lich sein kann. Es han­delte sich wahr­schein­lich um Dark­leech, der in den letz­ten Wo­chen mehr als 2.000 Server mit mehr als 20.000 Web­sites be­fal­len hat. Die Mal­ware nutzt v.a Sicher­heits­lücken in Orac­les Java, Adobes Flash und Reader aus.

Inzwi­schen ist ein neuer, Mal­ware­freier Ser­ver auf­ge­setzt und wir haben die Sicher­heits­­maß­nah­men erhöht. Die damit ver­­bun­­de­­nen Änd­­erun­­gen haben dazu ge-führt, dass einige Seiten nicht auf­­ruf­­bar waren und wir diese Web­­site eini­­ge Tagen nicht aktua­­lisie­­ren konnten. Jetzt müßten fast alle Unter­seiten wieder er­reich­bar sein.

Felix Helbig ist tot

Der FR-Redakteur Felix Helbig ist ist am 13. Feb­ruar im Alter von 32 Jahren gestor­ben. Er hat oft über Nazis und Bur­schen­schaf­ten be­rich­tet. Ende letz­ten Jahres hat er die rassis­tischen Über­griffe gegen den schwar­zen Deut­schen Derege Wevel­siep pub­li­ziert Da seine Ar­tikel einen Nutz­wert für linke und antifa­schis­tische Poli­tik hatten, wur­den sie oft auf Indy­media gepos­tet, wie die Auto­nome Antifa Frei­burg dokumentiert

Schumannstr. 2 besetzt und geräumt 

Am 30. November 2012 besetzten Studie­rende die Schu­mann­straße 2 im Westend. Das Haus, in dem ein Luxus­hotel geplant ist, stand jahre­lang leer. Die Beset­zerInnen wollten sich das Haus ange­sichts zuneh­mender Preka­risie­rung nehmen, "um Kri­tik an der Gesell­schaft prak­tisch aus­leben zu kön­nen." Um einer dro­henden Räu­mung zuvor zu kommen, verlie­ßen die Beset­zerInnen noch am selben Abend das Haus. Bei der anschlie­ßenden Demon­str­ation kam es laut AK Recht zu vielen Über­griffen und Verlet­zten durch die Polizei. Linksnavigator, FR, HR

500 bei Demo gegen die European Finance Week

Bis zu 500 Menschen demon­strier­ten am 23. Novem­ber zur Abschluss­gala der Euro­pean Finance Week in Frank­furt. Motto war: In Ruhe dinnern ist nicht mehr! Soli­dari­tät gegen Stand­ort­konkur­renz und Spar­diktat – welt­weit. Indymedia, FR, FNPAufruf

Wem gehört die Stadt?

Am 13. Oktober demon­strierten zeit­weise 600 Men­schen für sozi­ales Wohnen und sozi­ale Zent­ren insbesondere für das IvI und das Haus Mai­nusch. Wäh­rend der langen Demo-Route redu­zierte sich die Zahl der Teil­neh­men­den aller­dings erheb­lich. linksunten, FNP, FAZ, FR, Aufruf

Blockupy: Anhörungs­bögen und Bußgeld­bescheide

Das Ord­nungs­amt Frankfurt verschickt derzeit  An­hörungs­bögen wegen der Blockupy-Aktions­tage  im Mai. Auf die An­hörungs­bögen sollte nicht rea­giert werden. Gegen Bußgeld­bescheide  muss inner­halb von 14 Tagen Wider­spruch einge­legt werden, sonst werden sie rechts­kräftig. EA Frankfurt

M31-Auswertungen

Das Krisen­bündnis Frank­furt hat ein halbes Jahr nach der M31-Demon­stration eine Nach­berei­tung veröf­fent­licht. Das Krisen­bündnis wertet die Demon­stration insge­samt als erfolg­reich, kriti­siert aber, dass der offene Cha­rakter der Demo nach mili­tanten Aktio­nen nicht mehr möglich war. "Unver­antwort­liche Akti­onen" hätten darüber hinaus Demon­stran­tInnen und Unbe­tei­ligte gefähr­det. Passend dazu hat die Campus­Antifa ihr Fragment zur Gewalt veröffentlicht.

Bereits vor einigen Wochen hatten umsGanze und die FAU Frankfurt ihre Ein­schät­zungen ver­öffentlicht.

Auswertungen zu M31 und Blockupy

Am 31. März demon­strierten in Frank­furt ca. 6.000 Menschen gegen Kapita­lismus. Das Ziel der Demon­stration, die Bau­stelle der EZB, wurde nicht er­reicht. Die Poli­zei nahm Farb­beutel- und Stein­würfe gegen Banken, Ge­schäf­te und Poli­zisten zum Anlaß, einen Teil der Demo einzu­kesseln und schließlich aufzu­lösen. Da eine Auf­arbei­tung durch das M31-Bündnis noch nicht vor­liegt, hier der Ver­weis auf ein Inter­view mit Genos­sInnen aus der FAU Ffm, in dem sie die Demon­stration als Erfolg werten und Kritik an der Form der Militanz äußern.

Das umsGanze-Bündnis hat eine Aus­wer­tung zu M31 und Bloc­kupy! ver­öffent­licht. Die Genos­sInnen ziehen insge­samt ein posi­tives Fazit beider Ereig­nisse und meinen, "sie könn­ten der Beginn eines neuen politi­schen Auf­bruchs, einer umfas­senden Repoli­tisie­rung der Krise und der Krisen­erfah­rung gewesen sein."

Hans Heisel ist tot

Der Wider­stands­kämpfer Hans Heisel ist am 12. Juli 2012 gestor­ben. Als deut­scher Sol­dat in Frankreich leis­tete er für die Résis­tance Auf­klärungs­arbeit in der Wehr­macht und gab Waffen und Infor­matio­nen an den Wider­stand weiter. Für sein En­gage­ment in der 1956 verbo­tenen KPD mußte er 15 Monate ins Ge­fäng­nis.
Film in dem Hans Heisel über sein Leben und seine Arbeit in der Resis­tance berichtet.

Ni dieu, ni maître!

In ihrem Editorial berichtet die iz3w über welt­weite An­griffe auf Athe­istInnen durch religi­öse Ver­bände: Die Punk­akti­vistinnen von Pussy Riot sitzen in Ruß­land im Knast, weil sie gegen die Macht von Kirche und Staat ange­sungen haben. Der Pianist Fazil Say ist in der Türkei ange­klagt, weil er mit einem 1000 Jahre alten Gedicht die "reli­giö­sen Werte des Vol­kes" ver­letzt haben soll. Der in Deut­sch­land leben­de Rapper Shahin Najafi wird durch eine Fatwa mit dem Tod bedroht, weil er in Naghi die Dop­pel­moral der ira­ni­schen Mullahs ange­griffen hat.

Die Religions­freiheit gilt unein­ge­schränkt und muss in Deutsch­land immer wieder gegen anti­musli­mische Rassis­ten verteidigt werden. Doch die Frei­heit auf Unglau­ben und "Blas­phemie" muss gegen die Tu­gend­wächter aller Reli­gionen vertei­digt werden.

IvI-Räumung vorerst verhindert

Am Morgen des 22. Mai drangen Mitar­beiter des neuen Eigen­tümers Franco­nofurt ins Insti­tut für verglei­chende Irre­levanz (IvI) ein. Sie zer­stör­ten die Ein­gangs­tür und dreh­ten Strom und Wasser ab. Weiter kamen sie nicht, da sie von einer Sitz­blockade ge­stoppt wurden. Presse­mitteilung
Zeigt euch soli­darisch und infor­miert euch über Protest­aktionen! We ♥ IvI

Arno Lustiger ist tot

Arno Lustiger ist am 15. Mai 2012 im Alter von 88 Jahren ge­stor­ben. Er wurde in Będzin (Polen) gebo­ren und über­lebte das Ghetto und das Ver­nichtungs­lager Bir­ke­nau. Mit "Sha­lom Liber­tad" und "Zum Kampf auf Leben und Tod" hat Arno Lustiger zwei wich­tige Bücher über den Wider­stand von Juden gegen Fa­schis­mus und Natio­nal­sozia­lismus in Spa­nien und Europa ge­schrie­ben. Als aktiver Zionist hat er die Exis­tenz Israels immer verteidigt.

Schalom Libertad! von Elisabeth Abendroth
Schalom Chawer! von Jim G. Tobias
Sing mit Schmerz und Zorn HR
Kein Interesse an Nazis Tjark Kunstreich

Blockupy-Aktionstage

Mindestens 25.000 bei Blockupy-Demo

Mindestens 25.000 Menschen demonstrierten am 19. Mai 2012 in Frankfurt gegen das Diktat der Troika, den Kapi­talis­mus und gegen Demon­strations­verbote. Die Demon­stration war laut, bunt und in weiten Teilen auch ent­schlos­sen. Sie bildete den gelun­genen Ab­schluss der Aktionstage.

Über 30.000 Teilnehmer/innen auf Abschluss­demon­stration in Frankfurt Blockupy-Presseteam
Blockupy Frankfurt: Versprochen, gehalten? Interventionistische Linke
30.000 gegen Kapi­talismus umsGanze
Filme von LeftVision und GraswurzelTV

Presse: HR1, HR2, FR, FR-Chronologie, FNP, ARTE

Demoverbote und Festnahmen

Insgesamt hat der EA Frankfurt 1430 Ingewahr­sam­nahmen gezählt, die fast alle wegen gering­fügiger Ordnungs­widrig­keiten oder aufgrund pau­schaler Krimi­nali­sierungen stattfanden.
Notstandsübung legt Stadt lahm EA Frankfurt
Auch die Rote Hilfe kritisiert die massiven Ein­schrän­kungen der Demon­strations­freiheit.

Blockupy - eine Erfolg? Analyse von Demo und Aktionstagen
Chronologischer Überblick
über die Blockupy-Tage

Tausende bei M31-Demo in Frankfurt

4000-6000 Menschen demon­strierten am 31. März 2012 gegen Kapi­talis­mus und auto­ritäre Krisen­lösungen. Die erfreu­lich große und laute Demon­stration begann am Haupt­bahnhof. Aus der Demon­stration wurden Farb­beutel auf die Euro­päische Zentral­bank und den Frank­furter Hof (Steigenberger) geworfen sowie Steine u.a. auf die Fenster­scheiben von Baker & McKenzie und die merk­würdiger Weise unbe­wachte Zentrale der Stadt­polizei ge­schleu­dert. Ganzer Bericht

Protest gegen Orbán vor der IHK

Am 24. Februar 2012 versam­melten sich etwa 50 Menschen, um gegen die rassis­tische und demo­kratie­feind­liche Politik des unga­rischen Präsi­denten Viktor Orbán zu pro­tes­tieren. Ganzer Artikel

Zahlt erstmal eure Nazi­schulden!

Im Februar war das Schwa­bing­grad Ballett in Athen um die Pro­teste dort zu unter­stützen. U.a. demon­strierte es vor der Deut­schen Bot­schaft in Athen gegen die deut­sche Krisen- und Groß­macht­politik. Und hört ver­dammt noch mal mit dem Ammen­märchen auf, dass die Deut­schen die Griechen retten! Hier haben doch alle längst kapiert, dass nie­mand geret­tet werden soll, außer Banken und Groß­konzerne. Bericht und Videos, Rede­beitrag, WOZ

Go ins als Mobilisierungsaktion für den Aktionstag am 31. März

Am 16. März besuchten Demon­stran­tInnen unan­gemel­det eine Filliale des Bau­konzerns Hoch­Tief sowie die Immo­bilien­firma Franco­nofurt. Indymedia, M31-Bündnis

Präsidenten-GAUck

CDU, FDP, SPD und Grüne haben sich partei­über­grei­fend auf Joachim Gauck, den reak­tionärst anzu­nehmen­den Kandidaten geeinigt. Gauck hält die Deut­schen für "zu mate­rialistisch" und zu wenig patrio­tisch. Sarra­zins Ras­sis­mus hat er als "mutig" ver­tei­digt und sich für das Zentrum gegen Vertrei­bungen des revan­chistischen BdV eingesetzt. Er war Erstunte­rzeichner der Prager Erklärung, in der Kommu­nismus und National­sozialismus gleich­gesetzt werden. Antikapitalismus findet Gauck "lächerlich", Hartz-IV-Empfäng­erInnen emp­fiehlt er mehr Eigen­verant­wortung und mahnt: "Ohn­macht kommt auch von innen". Publikative, Interview1 + Interview2 mit Gauck in der Süd­deutschen Zeitung, Indymedia, Theologe der Herzlosigkeit, Telepolis

Der deutsche McCarthy?
Gaucks verzerrtes Geschichtsbild

Georg Kreisler gestorben

Am 22. November ist der Musiker und Kaba­ret­tist Georg Kreisler ge­stor­ben. Kreisler mußte 1938 aus Öster­reich in die USA fliehen. 1943-45 kämpfte er als US-Soldat gegen den Faschis­mus. Nach seiner Rück­kehr nach Öster­reich blieb er seiner frühe­ren Hei­mat ent­frem­det und hei­mat­los. Kreislers Schützen wir die Polizei wurde auch auf Antifa-Demos gespielt.
Lesenswerte Nachrufe auf Georg Kreisler gibt es in der FAZ und der Jüdischen Allgemeinen

Occupy:Frankfurt

Bankenumzingelung am 12. November 2011
Am 12. November beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter bis zu 10.000 Men­schen an der Demon­stration "Banken in die Schranken!" in Frankfurt. Die Demons­trantInnen bi­ldeten eine Menschen­kette um das Banken­viertel. Zeit, FR, FAZ
Fotos von compact und Barbara Walzer

Neben emazipatorischen Parolen zeigte sich auch die Ambivalenz der occupy-Bewe­gung: Ihre Fixierung auf Banken ,Geld und Zinsen sowie die Deutung der Krise als Folge mora­lischen Versa­gens Einzelner bzw von "Gier". Dabei wurden auch Sym­bole wie das "Goldene Kalb" verwen­det, welches seit 1860 von Anti­semiten als Symbol der "jüdi­schen Geld­vere­hrung" genutzt wird und Eingang in die "Proto­kolle der Weisen von Zion" und den "Anti­semiten-Cate­chismus" fand.

Diskussion und Kritik der 99 % und einen zusammenfassenden Bericht über die bisherigen Occupy-Aktionen in Frankfurt
Mehr als 5.000 bei Occupy: Frankfurt Bericht zur Demo am 15. Oktober

600 gegen Einheitsfeier

Laut Veranstalter demon­strier­ten am 2. Ok­tober 600 Men­schen in Bonn "gegen die Deutsch­land-Party und die ideo­logische Krisen­verarbeitung mit sozial­chauvi­nis­tischem und ras­sis­tisch­em An­strich". Motto war "Orga­nisiert den, Landes­verrat" und "Friede, Freude, Eier­kuchen?"

Bericht bei Indy­media, Bilder bei AG Freiburg und Straßenstrich, Film der ASJ Bonn

Wem gehört die Stadt?

Das Netzwerk "Wem gehört die Stadt?" zieht in seiner Presse­erklä­rung ein posi­tives Fazit des Aktions­tages am 11. Juni. Fotos und Infos gibt es auf dem Ticker

Gedenkveranstaltung für Ettie und Peter Gingold

An der Veran­staltung der Gingold-Erinnerungs­initiative am 8. Mai nahmen 250-300 Menschen teil. Im Doku­mentar­film “… über Werk und Wirkung von Ettie und Peter Gingold” gefielen die Szenen, in denen Ettie und Peter selbst zu Wort kamen.

Interview mit Peter Gingold im JuKuZ Aschaf­fenburg, in dem Peter über seine Emigration nach Frank­reich und seinen Wider­stand dort berichtet.
Auch in dem sehens­werten Film Frankreichs fremde Patrioten kommt Peter Gingold zu Wort.

Autonome und anti­imperia­listische Rede auf der Trauer­feier für Peter Gingold
Nachruf autonomer Ant­ifaschistinnen und Anti­faschisten auf Peter Gingold

Peter Altmann verstorben

Peter Altmann ist am 6. Mai 2011 im Alter von 77 Jahren ge­stor­ben. Mit seinem Tod hat die hessi­sche VVN/BdA eines ihrer aktiv­sten Mit­glieder verloren. Nach­ruf der VVN

Partisan Mirko gestorben

Der ehemalige Partisan Marmiroli Camillo "Mirko" ist am 9. April 91-jährig gestorben. Mirco war Vize­komman­dant einer Gari­baldi-Brigade. Viele Frank­furter Anti­fa­schistInnen haben ihn bei den sentieri partigiani kennen gelernt. In ''Als Kommandant brauchte man kein Abitur'' berichtet Mirko, wie er zur Resistenza kam.

Bella Ciao Dog Faced Hermanns

50 Jahre Mord an Lumumba

Am 17. Januar 1961 wurde der kongo­lesische Minister­präsident Patrice Lumumba im Auftrag bel­gischer Politiker ermor­det. Dem Mord waren die von den USA und Belgien unter­stützte Sezess­ion Katan­gas und der Putsch Mobutus voraus­gegangen. Lumumba mußte sterben, weil er die Boden­schätze des Kongo vergesell­schaften wollte. Heute kämpft sein Sohn Guy darum, dass die Mörder in Brüssel vor Gericht gestellt werden. swr, dradio, AKA

Demo gegen Bildungs­misere

Nach Angaben des Protest­plenums der Uni Frankfurt haben sich 800 Menschen am 2. Dezember an der Demon­stration „Danke für die warmen Worte – nichts hat sich geändert“ beteiligt. Die Demon­stration fand am Jahrestag der Casino-Räumung statt und richtete sich gegen die im "Hoch­schul­pakt" ange­kündig­ten Kürz­ungen sowie gegen das "Sparpaket" der Bundes­regierung. FR, FNP

Transport­dauer der Castoren verlängert

Am 9. November 2010 rollte der Castor nach 92 Stunden und zahl­reichen Bloc­kaden ins Zwischen­lager Gor­leben. Mehr als 10.000 Men­schen hatten sich zuvor an Bloc­kaden der Schienen in Berg, Hitz­acker und der Straße vor dem End­lager in Gorleben und zahl­reichen anderen Stellen beteiligt oder ge­schot­tert. Ganzer Artikel

 In der Swing gibt es mit Ein­schät­zungen aus dem Innern eines Protest­fingers und Wenn's mal ein bisschen länger dauert zwei Berichte und Aus­wertungen zu den Castor-Protesten

Islamisten in Offenbach

Am 30. Oktober fand auf dem Offen­bacher Markt­platz eine Kund­gebung der islamis­tischen Orga­nisation „Einladung zum Paradies“ (EZP) statt, an der über 400 Menschen teilnahmen. Die Antifa KO verurteilt die reak­tionäre Veran­staltung.

Material und Links zu Anti­islamischem Rassismus, Islam­ismus und die Linke

300 gegen hes­sischen Unter­nehmer­tag

Etwa 300 Menschen haben am 26. Oktober gegen den hes­sischen Unter­nehmer­tag demonstriert. Das Motto lautete "Gegen Lohn­arbeit, Leistungs­terror und Stand­ort­konkurrenz – Die Krise heißt Kapi­talis­mus! Presseerklärung, Bericht der FAU, Fotos, Aufruf

Gut 2000 gegen die natio­nale Einheits­feier in Bremen

Mehr als 2000 Menschen demontrierten am 2. Oktober in Bremen gegen den "Tag der deutschen Einheit. Motto der Demonstration war "Kein Tag für die NAtion! Kein Tag für Deutschland!" Indy, Radio Bremen, TAZ

Aufruf des ums Ganze Bündnisses

Banken­blockade abgesagt

Die Aktions­gruppe Georg Büchner hat die für den 18. Oktober geplante Banken­blockade abgesagt. Aufrufe und Dis­kussions­papiere dazu findet ihr hier.

"Extremismus"

Seit der Regierungsübernahme der schwarz-gelben Koalition und verstärkt seit der Berufung von Kristina Schröder (geb. Köhler) zur Familienministerin nimmt die Kampange gegen (Links)-"Extremismus" zu. Insbesondere Schröder setzt sich vehement dafür ein, die Programme gegen Rechts zu kürzen, um Mittel für den Kampf gegen Links frei zu machen. MiGaZin, Netz-gegen-Nazis

Die ALB hat nun die Broschüre "Total Extrem" (PDF, 2,3 MB) herausgegeben, in der sie über die Totalitarismus- und Extremismusideologie informiert.

Bereits vor einem halben Jahr hatte die Initiative gegen jeden Extremismusbegriff den Aufruf zur kollektiven Verweigerung politischen Unsinns veröffentlicht.

Dossiers zum Extremismusbegriff gibt es beim NPD-Blog und bei der jungle world

Lena und die Deutschen

Lena hat die "nationale Aufgabe" (Stefan Raab) erfüllt und den Schlagerwettbewerb in Oslo gewonnen. Seitdem schlägt der "Party-Nationalismus" wieder unbarmherzig zu. Null Punkte aus Israel aus Israel ist für viele Deutsche eine Provokation. Unter dem Gejammer der Stiefelnazis, die Lenas Lied erwartungsgemäß zu englisch fanden und dem anerkennenden Lob der Rassisten von Political incorrect versammelten sich zehntausende zu den nationalistischen Lena-Feiern in Hamburg und Hannover. Offensichtlich gibt es ein breites Bedürfnis Deutschland und sich selber zu feiern, so dass auch die bescheuertsten Anlässe dafür genutzt werden.

In Lena, es reicht! analysiert Florian Rötzer die Presse und kritisiert die unerträgliche Seichtigkeit der Lena-Kampagne und fragt sich, wieso sie zur "Göttin" (Tagesthemen) und deutschen Ikone verklärt wird.

Micha Brumlik verweist in Lena - antideutsch gesehen auf Schwachstellen der linken Nationalismus-Analyse, die die teilweise Modernisierung des deutschen Nationalismus nicht genügend zur Kenntnis nimmt.

Hilfe, das neue deutsche Frauenbild kommt (Mädchenblog)

Koch geht – das System Koch bleibt

Anmerkungen zum Abgang von Koch von Wolf Wetzel.

200 bei Griechenland-Demo

Nach Angaben der autonomen antifa [f] haben etwa 200 Menschen am 19. Mai ihre Solidarität mit den Aufständischen in Griechenland ausgedrückt.
Bericht von Frankfurt-Athen, PE der autonomen antifa[f], Bericht der FAU, Rede der FAU, Rede der autonomen antifa[f], Aufruf

Sozialrevolutionäre Demo

800-1000 Menschen haben am 30. April 2010 an der sozialrevolutionären Demonstration des Krisenbündnisses teilgenommen. Das Motto war „Endlich wird die Arbeit knapp! Kapitalismus abwracken!“ In Redebeiträgen wurde die Überwindung des kapitalistischen Systems der Ausbeutung sowie der Lohnarbeit aufgerufen. weiter

200 auf Demo gegen das iranische Regime!

Knapp 200 Menschen demonstrierten am 8. März in Frankfurt gegen die Diktatur in Iran. Im Mittelpunkt der Kritik standen die Unterdrückung und Ermordung von Frauen und Homosexuellen im Iran. In den Rebeiträgen wurde davor gewarnt, auf eine militärische Lösung durch die USA/NATO zu setzen. Stattdessen solle die Opposition im Iran unterstützt werden. In einem Redebeitrag wurde die Fortdauer des Patriarchats in Deutschland und die Diskriminierung von Frauen im Beruf thematisiert. Indy, Aufruf, Antifa Teheran

Blockade des iranischen Konsulats

Am 3. Februar blockierten ab 7:00 Uhr früh mehr als 70 iranische und deutsche AntifaschistInnen das iranische Konsulat in Frankfurt um gegen die derzeitigen massiven Verletzungen der Menschenrechte (Folter, Hinrichtungen) des iranischen Regimes zu protestieren. Die Polizei nahm 32 DemonstrantInnen fest. weiter
Weitere Aktionen gegen das Regime im Iran sind für den 8. März geplant. Antifa Teheran

Die Uni gehört allen!

Trotz hohem Schnee- und Polizeiaufkommen haben gut 3.000 Menschen am 30. Januar in Frankfurt gegen die Kommerzialisierung der Uni und die Ausrichtung aller Lebensbereiche auf ihre ökonomische Verwertbarkeit demonstriert. Die Polizei behinderte die Demo nach Kräften, insbesondere durch ein aufdringliches Spalier und den Einsatz von Gas-Spray. Vorwand war ein (!) Böller und bengalisches Licht.
AK Presse des Uni-Protestplenums, FAU, Film, Fotos
HR, FR, FNP, Hessenschau (7:22-8:14), Indy, TAZ

Aufrufe: Uni gehört allen, Alles für Alle! Für die soziale Revolution! Aufruf des sozialrevolutionären und anti-nationalen Krisenbündnisses

Zu den bisherigen Studi-Protesten

Kapitalismus abschaffen!

Das sozialrevolutionäre und antinationale Krisenbündnis startet eine Kampagne zur Abschaffung des Kapitalismus. Das Bündnis will mit verschiedenen Aktionen auf die „wachsende Kluft zwischen der materiellen Möglichkeit von Wohlstand für Alle und der kapitalistischen Wirklichkeit“ hinweisen und „Werbung für kollektive Aneignungs- und Besetzungsaktionen“ machen.

Die Proteste im Iran gehen weiter

Ein halbes Jahr nach dem gefakten Wahlsieg Ahmadinejads gehen die Proteste gegen die klerikale Diktatur weiter. Um überhaupt noch demonstrieren zu können, schließen sich die Opsitionellen häufig offiziellen Feierlichkeiten an und rufen dort regimefeindliche Parolen. Ganzer Artikel

Weitere Proteste wegen des geräumten Casinos

Laut Frankfurter Rundschau haben bis zu 1.000 Studierende am 7 Dezember unter dem Motto " Gegen die autoritäre Hochschule in Frankfurt und anderswo!" demonstriert. Die Polizei verweigerte den Studierenden auf der Zeil oder in der Nähe des Weihnachtsmarktes zu demonstrieren und setzte Reizgas ein. Ganzer Artikel

2000 bei antinationaler Demo in Berlin

2000 Menschen haben sich am 7. November in Berlin an der antinationalen Demonstration von ums Ganze beteiligt. Die Demonstration richtete sich gegen die Jubiläumsfeiern zur deutschen Einheit und gegen das "Ende der Geschichte". Indymedia

Leiharbeit abschaffen

Die Aktionswoche Leiharbeit abschaffen wurde am 18. September in Frankfurt gestartet. Es fanden mehrere Kundgebungen vor Leiharbeitsfirmen statt. Indymedia, FAU

Demo gegen islamistische Diktatur im Iran

Etwa 250 Menschen haben am 12. August 2009 in Frankfurt gegen die Dikatur im Iran und die Zusammenarbeit deutscher Firmen mit dem iranischen Regime demonstriert. Die DemonstrantInnen forderten Schluss mit den Folterungen und der Unterdrückung der Opposition, die Freilassung aller politischen Gefangenen sowie das Ende der islamischen Republik. Bericht

Blockade des iran. Konsulats

Aus Protest gegen die klerikale Diktatur haben 70 Menschen am 17. Juli 2009 das iranische Konsulat in Frankfurt blockiert. Die Polizei ging z.T. ruppig gegen die Blockierenden vor und brach einer Frau den Arm. Indymedia, Aufruf

1500 bei Soli-Demo zum Iran

Etwa 1500 Menschen haben am 27. Juni auf dem Römer gegen die Wahlfälschung und für einen demokratischen Iran demonstriert. Von zahlreichen RednerInnen wurde die Einhaltung der Menschenrechte, die Gleichberechtigung der Frauen und die Freilassung der politischen Gefangenen gefordert. Ganzer Beitrag

Nazis und (Ex-)Linke gratulieren Ahmadinejad

Die Nazis von DVU bis "Freie Kameradschaften" haben dem Holocaustleugner und Israel-Hasser Ahmadinejad zu seinem "Wahlerfolg" gratuliert. Ganzer Artikel

60 Jahre BRD

An der Demo des um's ganze Bündnisses "Etwas Besseres als die Nation" nahmen am 23. Mai laut Veranstalter 2500 Menschen teil. Sechs DmonstrantInnen wurden festgenommen, weil sie kleine Winkelemente mit sich trugen. Bericht von der Demo und der Veranstaltung am Vorabend gibt es bei TOP Berlin und beim Medienkollektiv Berlin

1.000 gegen evangelikalen Kongress in Marburg

1.000 Menschen demonstrierten am 21. Mai in Marburg unter dem Motto "Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus" gegen den "6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge" PM des Demobündnisses, Redebeiträge und Demo-Filme , taz, HR

Positionspapier der AIDS-Hilfe Marburg, Telepolis

2.000 beim sozialrevolutionären und antinationalen Block auf der Krisen-Demo

Bis zu 2.000 Menschen beteiligten sich am 28. März an dem Block, zu dem antifaschistische und libertäre Gruppen unter dem Motto "Staat. Nation. Kapital. Scheisse. Für die soziale Revolution!" aufgerufen hatten. Aufruf

Mit dem Block auf der Großdemonstration sollten emanzipatorische Alternativen zu den „staatstragenden und nationalistischen Krisenlösungsstrategien von Linkspartei und DGB-Gewerkschaften“ aufgezeigt werden. Ganzer Beitrag mit vielen Links

Demo gegen religiösen Fundamentalismus

Fast 100 Menschen haben am 28. Februar 2009 gegen das islamistische Regime im Iran demonstriert. Die Demonstration stand unter dem Motto „Für die Universalität der Menschenrechte – Für eine säkulare Gesellschaft.“ Die Demo richtete sich vor allem gegen die Diskriminierung von Frauen und die Steinigung von "Ehebrecherinnen" und Homosexuellen. Zum ganzen Artikel

Selbstverwaltete Kultur bald im alten Knast!

Die Initiative Faites votre jeu! hat am 5. Februar die von der Stadt Frankfurt angebotenen Ersatzräume für das besetzte Haus in der Varrentrappstraße 38 angenommen. Es handelt sich dabei um den ehemaligen Knast in der Klapperfeldstraße. Eine Sprecherin der Initiative erklärte: "Wir haben größte Bedenken in einen Bau umzuziehen, in dem die Gestapo gefoltert und gemordet hat." weiter

Scheibe eingeschlagen beim LinksTreff Georg Fröba

Unbekannte haben nach Mitteilung der Linkspartei Darmstadt in der Nacht zum 31. Januar die Schaufensterscheibe ihres Fraktionsbüros zerstört. In denselben Räumen treffen sich auch die Rote Hilfe, die Arbeitsloseninitiative GALIDA und die VVN-BdA. Die sind nach dem kommunistischen Widerstandskämpfer Georg Fröba benannt, der 1944 in Preungesheim ermordet wurde.

2000 wollen "alles selber machen!"

Etwa 2000 Menschen demonstrierten am 14. Januar 2009 für sozialen Fortschritt und eine andere Bildungspolitik. Außerdem richtete sich die Demonstration gegen Abschiebungen, AKWs, Standortnationalismus und den Ausbau des Frankfurter Flughafens.

Die Veranstalter betonten zu Beginn noch einmal, dass sie nicht für eine rot-rot-grüne Landesregierung demonstrierten. Vielmehr ginge es darum, den Widerstand gegen eine Politik zu organisieren, "die Ausschluss fördert, Selbstbestimmung schwächt und Lebensgrundlagen zerstört." Gemäß dem Motto der Demonstration können wir dies nur "selber machen" und nicht "besseren" RepräsentantInnen überlassen. Ganzer Artikel

Kolonialismus und Nationalsozialismus

Das IZ3W aus Freiburg hat die Beiträge eines Kolloquiums zu (Dis-)Kontinuitäten von Kolonialismus und Nationalsozialismus veröffentlicht. Wie weitreichend waren Parallelen, Analogien oder der Transfer zwischen den deutschen Kolonialkriegen sowie dem Genozid an Herero und Nama und dem Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion? Ist der Genozidbegriff geeignet, um Megaverbrechen wie den Herero- und Namakrieg einerseits und den nationalsozialistischen Mord an den europäischen Juden andererseits zu beschreiben? IZ3W
Links zur deutschen Kolonialpolitik

Soli-Demos zu Griechenland

Am 11. Dezember 2008 startete gegen 22:30 Uhr vom Campus der Uni eine weitere Demonstration, die an den von einem Polizisten erschossenen Alexis Grigoropoulos erinnerte und sich mit den aufständischen Menschen in Griechenland solidarisierte. Ganzer Artikel und Links

Materialien zum rechten Flügel der hessischen SPD

Am 3. November haben vier rechte SozialdemokratInnen die Wahl ihrer eigenen Kandidatin zur Ministerpräsidentin verhindert. Sie haben damit dem Rassisten Koch die Chance gegeben, weiter Ministerpräsident zu bleiben. Wolf Wetzel ist den Verbindungen der vier rechten Rebellen zur FraPort mit dem Hessenkrimi nachgegangen.

Carmen Everts politischer Hintergrund wird vom StattWeb in dem Beitrag Vom Wissen zum Gewissen - und wieder zurück. Porträt einer Forscherin analysiert. Von Otto Köhler beschreibt in Das war Jesses Geschoß ihren "wissenschaftlichen" Hintergrund. Zum ganzen Artikel

Nachttanzdemo von Polizei verhindert

Um die Auflagen von Polizei und Ordnungsamt zu umgehen, war der Startpunkt für die Nachttanzdemo am 2. Oktober 2008 vom Südbahnhof auf den nahen Schweizer Platz verlegt worden. 1.000 tanz- und demonstrationswillige BesucherInnen wurden nach kurzer Zeit von der Polizei gestoppt. Die Polizei stürmte die Lautsprecherwagen und löste die Demonstration unter Einsatz des Schlagstocks auf .
Ganzer Bericht mit Links und Vorgeschichte

Ehem. JUZ Bockenheim besetzt

Das ehemalige JUZ Bockenheim in der Varrentrappstraße 38 wurde am 3. August besetzt. Die Initiative “Faites votre jeu!” will aus dem sieben Jahre leer stehenden Haus ein Kunst- und Kulturzentrum machen.

Das zuständige Stadtschulamt verhält sich widersprüchlich. Es hat Strafanzeige gegen die BesetzerInnen gestellt, aber zugleich Verhandlungen für eine Übergangsnutzung in Aussicht gestellt

Günter Sare war Vorstandsmitglied im alten JUZ Bockenheim. Er war bei einer Kundgebung gegen die NPD im Gallus von einem Wasserwerfer getötet worden.

Henryk Mandelbaum ist tot

Henryk Mandelbaum war einer der letzten Überlebenden des Sonderkommandos von Auschwitz-Birkenau. Er ist am 17. Juni 2008 im Alter von 85 Jahren gestorben. Die Häftlinge des Sonderkommandos mussten die Gaskammern leeren und die Leichen der ermordeten Menschen verbrennen. Henryk Mandelbaum war ein unermüdlicher und beeindruckender Zeuge der deutschen Verbrechen. Biografie

60 Jahre Israel

Am 14. Mai 1948, fast genau drei Jahre nach dem "traurigen Sieg" (David Ben-Gurion) über Deutschland, wurde der Staat Israel ausgerufen. Damit hatte die zionistische Bewegung, die nationale Befreiungsbewegung der Juden, ihr Ziel erreicht. Nach mehr als 65-jährigem Kampf hatte sie eine Heimstatt für die vom Antisemitismus Bedrohten geschaffen. Ganzer Artikel

Warum es in diesem Jahr keine Opernball-Demo gab

Die autonome antifa[f] hat im Jahr 2008 keinen Aufruf zum Prostest gegen den Frankfurter Opernball geschrieben. Stattdessen erklärt die Gruppe in einem Papier, warum sie dieses Jahr keine Gegendemonstration organisiert hat.

Proteste bei Kochs Wahlkampf

Etwa 500 Menschen demonstrierten am 24. Januar nach Angaben der autonome antifa[f] gegen den Wahlkampfauftritt Roland Kochs vor der Alten Oper in Frankfurt. Das Motto war "Gegen Rassismus, Überwachungswahn und Sozialabbau" Erklärung

Alternativer Polizeibericht 2007

Die Anti-Nazi-Koordination hat am 10. Dezember 2007 einen Alternativen Polizeibericht vorgelegt. Untertitel ist: Polizei Frankfurt: Nazis schützen, DemikratInnen verfolgen, Flüchtlinge abschieben. FR

Demo gegen Vorratsdatenspeicherung

Am 6. November 2007 haben nach Angaben des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung etwa 1.000 Menschen gegen die Ausweitung der Überwachung im Internet demonstriert. Berichte bei: FR, Heise, Telepolis
Siehe die Kritik an der Demo im April

Polizei griff Nachttanzdemo an

Etwa 1.500 Menschen haben sich am 5. Oktober 2007 an der Nachttanzdemo beteiligt. Die autonome antifa[f] hat die Provokationen und Angriffe der Polizei in einer Erklärung scharf verurteilt, die "entschlossene Gegenwehr" der Demonstranten aber begrüßt.

Opernballdemo

Am 24. Februar 2007 demonstrierten 800 bis 1000 Menschen anläßlich des "Deutschen Opernball" unter dem Motto "Her mit dem schönen Leben - gegen Bildungs- und Sozialabbau". Kurzer Bericht und zahlreiche Links zu weiteren Berichten

Grüne und CDU gegen Ehrung Peter Gingolds

Die Frankfurter Regierungsparteien CDU und Grüne wollen den vor kurzem verstorbenen Peter Gingold nicht ehren, weil er Kommunist war. Linkspartei, Ökolinx und Flughafenausbausbaugegner sind zurecht empört über die Grünen, die damit jeden antifaschistischen Anspruch fallengelassen haben. Auch die SPD forderte, eine Straße nach Peter Gingold zu benennen.

Trauerfeier für Peter Gingold

Am 5.November 2006 nahmen über 1.000 Menschen an der Trauerfeier für Peter Gingold teil. Die Bandbreite der Anwesenden im völlig überfüllten großen Saal des Gewerkschaftshauses hätte Peter gefallen. Von der DKP bis zur autonomen Antifa, von dem Zionisten Arno Lustiger bis zu einer ehemaligen Gefangenen aus dem antiimperialistischen Widerstand reichten die RednerInnen der Trauerfeier. Besonders bewegend waren die Worte von Esther Bejerano und Kurt Goldstein, die gemeinsam mit Peter Gingold die deutsche Sektion des Auschwitzkommitees gegründet hatten und die Schlußworte seines Enkels Juri Czyborra.

Dass so unterschiedliche Menschen in der Trauer um Peter Gingold vereint sind, zeigt erneut seine besondere Art auf Menschen zuzugehen, Interesse an ihnen zu zeigen und solidarisch mit politischen Unterschieden umzugehen. Seine integrative Wirkung auf die Linke wird uns ebenso fehlen wie seine Erfahrung, seine Herzlichkeit und sein unerschütterlicher Optimismus.

Rede eines autonomen Antifaschisten und einer Antiimperialistin auf der Trauerfeier für Peter Gingold
Nachruf autonomer AntifaschistInnen mit zahlreichen Links zu Nachrufen, Reden, Interviews und Artikeln von, mit und über Peter Gingold.

Groß-Demos gegen Sozialabbau

Am 21. Oktober 2006 demonstrierten nach Gewerkschaftsangaben über 200.000 Menschen gegen weitere Sozialabbau-Reformen. Allein in Frankfurt waren etwa 20.000 Menschen auf der Straße. Das Motto der DGB-Demos war ein handzahmes "Das geht besser"

Mehrere tausend Studierende, Antifas und linke GewerkschafterInnen demonstrierten vom Frankfurter Südbahnhof aus unter den Motti "Das geht nur ganz anders!" und "Alles für alle - Kapitalismus abschaffen!" Der Demonstrationszug führte am Römer vorbei zum Hauptbahnhof und zum Messe-Kreisel.

Erklärung der autonomen antifa[f] und weitere Links zu Flugblättern und Presseberichten
Film von dem "Alles für alle"-Block und Rede der Landes-ASten-Sprecherin

Nachttanzdemo

1200-1500 Menschen demonstrierten am 27. Oktober 2006 tanzend für ein aufregenderes Nachtleben und gegen Studiengebühren. HR, Indy
Redebeitrag der autonomen antifa[f]
Aufruf der autonomen antifa[f] und allgemeiner Aufruf zur Nachttanzdemo

Just kick it

400 bis 500 Menschen sind am 1. Juli 2006 im Rahmen des just-kick-it-Projekts gegen soziale Ausgrenzung, innere Aufrüstung und Nationalismus auf die Straße gegangen. Hinter dem Transparent "Freunde schieben nicht ab" wurde für ein allgemeines Bleiberecht demonstriert. Eine Gruppe von seit langem in Deutschland lebenden Kindern und Jugendlichen stellte ihre Situation dar. Sie sind immer noch davon bedroht, in eine ihnen fremdes Land abgeschoben zu werden. Eine Rednerin von Doña Carmen griff die Razzien gegen migrantische Prostituierte im Vorfeld der WM scharf an und forderte eine Green Card für Sexarbeiterinnen. (Siehe die Presserklärung von Doña Carmen) Ein Sprecher der autonomen antifa[f] verurteilte in seiner Rede das repressive Vorgehen der Polizei gegen eine Studierendenparty im KOZ und stellte dieses überharte Vorgehen der Polizei in den Kontext der verschärften Überwachungsmaßnahmen rund um die Weltmeisterschaft.

Die GEW und das Deutschlandlied

Die hessische Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte sich entschlossen, die "Argumente gegen das Deutschlandlied" von Benjamin Ortmeyer neu aufzulegen. Leider hat sie sich nach Protesten in der Presse als Gewerkschaft mit wenig Rückrat erwiesen. Zum ganzen Artikel

Demo für freie Bildung

Bis zu 5.000 Menschen haben nach Angaben der VeranstalterInnen am 6. Juli 2006 in Frankfurt für freie Bildung und gegen Sozialabbau demonstriert. An der anschließenden Spontan-Demo zur Blockade eines Autobahnzubringers nahmen an die 2.000-3.000 DemonstrantInnen teil. Zum ganzen Artikel und einigen Links

Protest gegen Steinigung

Etwa 30 Menschen protestierten am 16. Juni 2006 auf dem Opernplatz in Frankfurt gegen die Todesstrafe im Iran und für den Sturz des islamistischen Regimes. Aufruf

Protest der Jugend-Antifa gegen Polizeigewalt in Frankreich

Etwa 40 Menschen demonstrierten am 25. März 2006 ihre Solidarität mit den sozialen Protesten in Frankreich und gegen das brutale Vorgehen der Gendarmerie gegen die dortigen DemonstrantInnen. Die Jugend-Antifa Frankfurt hatte zu der Solikundgebung aufgerufen. Anlaß war die schwere Verletzung von Cyril Ferez durch die Gendamerie. Cyril Ferez ist in der Basisgewerkschaft SUD organisiert. Er ist nach 18 Tagen aus dem Koma erwacht und wird seine Verletzungen glücklicherweise überleben.
Flugblatt und Redebeitrag der Antifa-Jugend Frankfurt vor dem französischen Konsulat

Berichte zum Polizeiangriff auf Cyril Ferez und den Protesten gegen die Einschränkung der Kündigungsschutzes in Frankreich: Telepolis, IV. Internationale, N24
Staatsbegräbnis für das umstrittene Arbeitsgesetz von Bernard Schmid

Opernball-Demo als Gefangenentransport

Etwa 500 Menschen demonstrierten am 25. Februar 2006 in Frankfurt unter dem Motto "Gegen Sozialabbau und Innere Aufrüstung - Luxus für Alle!" gegen den Opernball.
Die polizeilichen Maßnahmen gingen weit über die inzwischen üblichen Zumutungen hinaus. Bei den Vorkontrollen wurden die Personalausweise der Kontrollierten und anschließend sie selbst gefilmt.
Zum ganzen Artikel und weiteren Links

Pesseerklärung und Nachbereitungspapier der autonomen antifa [f] zum Verlauf der Demonstration

Kundgebung bei GATE GOURMET

Bericht von der Solidaritäts-Kundgebung zum Streik bei Gate Gourmet am 4. Februar 2006
Aufruf

ANTIFAchwerk

Einige GenossInnen aus der Sinistra haben bei der Bürgeranhörung im Römer am 24. November 2005 gegen heimattümelnde Tendenzen in der Debatte um die Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt protestiert.

"Du bist Deutschland" - ein doppelter Griff ins Klo

Die Kampagne für einen locker-flockigen Nationalismus und die Umdeutung sozialer Mißstände in Stimmungsprobleme bekommt erfreulicherweise Probleme. Zunächst wurde ihr Piktogramm mit einem Hundehaufen verwechselt und die Texte der Promis ließen einen an Satire denken. Wer hätte gedacht, dass Sätze wie "Behandele Deutschland doch einfach wie einen guten Freund" ernst gemeint sein könnten. Nun kursiert seit einiger Zeit ein Foto, welches die Kontinuität dieser Parole ins nationalsozialistische Deutschland belegt.
Spreeblick, Heise, Marketing und Propaganda (AK)

350 gegen Opernball

Etwa 350 Menschen demonstrierten am 26. Februar 2005 gegen den Opernball. Das Motto "Gegen Sozialabbau und Standortnationalismus - Luxus für alle" hob sich positiv von ähnlichen Aktionen in den letzten Jahren ab.

Folterprozess gegen Daschner: Schuld ohne Strafe

Das Landgericht Frankfurt hat den ehemaligen Frankfurter Vize-Polizeipräsident Wolfgang Daschner am 20. Dezember 2004 verwarnt und wegen Nötigung zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt. Damit blieb das Gericht noch unter der bereits skandalös niedrigen Strafforderung der Staatsanwaltschaft. Diese hatte dem Angeklagten eine "ehrenvolle Gesinnung" bescheinigt und dementsprechend nur eine Geldstrafe gefordert. Ganzer Beitrag

MIA-Auftritt in Wiesbaden abgesagt

MIA hat ihren Auftritt in Wiesbaden am 27. August 2004 kurzfristig wegen Krankheit abgesagt. Möglicherweise haben auch die angekündigten Proteste gegen das Konzert zu der Absage beigetragen. Auch der organisierende Schlachthof war auf Distanz zu MIA gegangen, hatte den Gig auf Wunsch des veranstaltenden Jugendamtes aber nicht abgesetzt. Nach Meinung des AKU steht es jedenfalls 1:0 gegen Deutschland.
MIA hatte zunächst links geblinkt, dann aber in Liedern und Interviews ihre Liebe und ihren Stolz auf Deutschland entdeckt.
Weitere Infos zu MIA unter MIA ist übel und Was es ist . Einen Beitrag zur Nationalisierung des Pop am Beispiel des aktuellen Songs von Paul van Dyk/Peter Heppner gibt es auf Telepolis

Hans Georg Böttcher ist tot

Hans Georg Böttcher starb am 2. Juni 2003 im Alter von 67 Jahren. Viele Frankfurter AntifaschistInnen kennen den Mitbegründer der Roma-Union in Frankfurt als Kämpfer gegen die Verdrängung und Verharmlosung des Genozids an Roma und Sinti. Immer wieder hat er auch die andauernde Diskriminierung der Roma durch Bevölkerung und Behörden angeprangert. Vor allem Böttchers Engagement ist es zu verdanken, dass nach Jahrelangem ringen mit der Stadt, und vor allem gegen das Institut für Stadtgeschichte, die Mahntafel in der Braubachstraße schließlich doch noch angebracht werden konnte. Wir werden uns an Hans Georg Böttcher als engagierten Antifaschisten und Antirassisten erinnern.
Todesanzeige des Fördervereins Roma

Frankfurter Septembervorfälle

Anfang September 2001 hatten die Initiative gegen Abschiebungen (IgA) und das Café für offene Grenzen (foG) gemeinsam mit anderen Gruppen eine Erklärung veröffentlicht, dass ein Genosse aus ihren Gruppen Ziel eines Mordanschlages und einer Entführung geworden sei. Fast ein dreiviertel JahrJahr später hat die damals gebildete Recherchegruppe ihre Zweifel an der Darstellung formuliert und der Delegiertenkreis ein Papier veröffentlicht, in dem er die Unaufklärbarkeit der damaligen Vorfälle eingestand. Nun hat eine Gruppe "SM (M²+P+K²)" unter dem Titel "Hol' schon mal den Wagen Harry" das Vorgehen von Recherchegruppe und Delegiertenkreis als unsolidarisch kritisiert.

Koch-Rede im IG Farben-Haus gestört

Etwa 80 StudentInnen haben am 26. Oktober die Rede von Roland Koch zur Einweihung des IG Farben-Hauses an der Uni gestört, so daß sie nicht verstanden werden konnte. Gründe waren, daß die IG Farben i.A. immer noch existieren sowie die rassistische Kampagne der CDU bei der Hessenwahl. Spiegel

Koch-Alibi-Veranstaltung gestört

Heute fand in der Frankfurter Paulskirche die festliche Eröffnung der hessischen Integrationskampagne statt. Der Schirmherr dieser Kampagne ist Roland Koch, der dort eine Ansprache hielt. Wir haben mit einer Gruppe aus 7 Leuten draussen Flugblätter mit Informationen und Zitaten Kochs verteilt und drinnen seine Ansprache mit Trillerpfeifen, Zwischenrufen und einem Transparent "Stimmenfang mit Rassismus - Schirmherr der Integration?!" gestört. Das Publikum reagierte äußerst aggressiv, entriss uns das Transparent und zerrte auch ziemlich heftig an uns. Koch reagierte in keiner Weise. Wir verließen dann den Saal, mussten unsere Personalien angeben und erhielten einen Platzverweis.
Frankfurter Köche (von Indymedia übernommen)

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